Angesichts multipler globaler Krisen erweisen sich konventionelle Konfliktlösungsstrategien und traditionelle Autoritätsverständnisse oft als unzureichend, um nachhaltige Veränderungsimpulse zu setzen. Diese Arbeit entwickelt daher eine integrative Perspektive der „Transformativen Autorität“, die auf Ansätzen der „Neuen Autorität“, Personzentrierten Systemtheorie, Feldtheorien und Transformationsforschung aufbaut. Forschungsziel ist es, diesem Konzept im Kontext von Konfliktsituationen in der betrieblichen Führung empirisch Gestalt zu verleihen. Mittels eines transformativen Mixed-Methods-Designs, das systemische Erkundungsaufstellungen nutzt, lassen sich komplexe Wechselwirkungen und Autoritätsdynamiken sichtbar machen. Die Arbeit leistet einen Beitrag zur Erneuerung des Verständnisses von Führung und Autorität, um den Herausforderungen der Transformation im 21. Jahrhundert zu begegnen. Sie betrachtet Konflikte als wertvolle Impulse für Wandel und nicht als Störungen. Das Ziel ist es, attraktive Alternativen für wirkungsvolle Führungs- und Entscheidungsprozesse aufzuzeigen, die auf Reflexion, Mitverantwortung und gemeinschaftlichem Handeln basieren.

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Einleitung

  • Frank Baumann-Habersack

摘要

Angesichts multipler globaler Krisen erweisen sich konventionelle Konfliktlösungsstrategien und traditionelle Autoritätsverständnisse oft als unzureichend, um nachhaltige Veränderungsimpulse zu setzen. Diese Arbeit entwickelt daher eine integrative Perspektive der „Transformativen Autorität“, die auf Ansätzen der „Neuen Autorität“, Personzentrierten Systemtheorie, Feldtheorien und Transformationsforschung aufbaut. Forschungsziel ist es, diesem Konzept im Kontext von Konfliktsituationen in der betrieblichen Führung empirisch Gestalt zu verleihen. Mittels eines transformativen Mixed-Methods-Designs, das systemische Erkundungsaufstellungen nutzt, lassen sich komplexe Wechselwirkungen und Autoritätsdynamiken sichtbar machen. Die Arbeit leistet einen Beitrag zur Erneuerung des Verständnisses von Führung und Autorität, um den Herausforderungen der Transformation im 21. Jahrhundert zu begegnen. Sie betrachtet Konflikte als wertvolle Impulse für Wandel und nicht als Störungen. Das Ziel ist es, attraktive Alternativen für wirkungsvolle Führungs- und Entscheidungsprozesse aufzuzeigen, die auf Reflexion, Mitverantwortung und gemeinschaftlichem Handeln basieren.