Die im vorherigen Kapitel dargelegten empirischen Ergebnisse werden im Folgenden unter Einbezug der Gegenstandstheorien zu Generationen und Projektionen, den sensitizing concepts von Konfliktarenen und dem Labelling Approach sowie Aspekten von Wissen/Macht nach dem Programm der Wissenssoziologischen Diskursanalyse kontextualisiert. Die Analyse der empirischen Ergebnisse zeigt, dass die Generation Z im öffentlichen Diskurs als Spiegel für eine Vielzahl gesamtgesellschaftlicher Ängste und Problematiken herangezogen wird. Mit ihnen als Dreh- und Angelpunkt der Konflikte werden soziale, politische und wirtschaftliche Fragestellungen abgearbeitet. Die ‚Generation Z als imaginierte Projektionsfläche‘ wird in verschiedenen Modi unter mehreren Aspekten konstruiert. Mithilfe der diskurstheoretischen Komponente nach Foucault des Forschungsprogrammes konnten im Diskurs über die Generation Z als neue Arbeitsgeneration mehrere Macht-Wissen-Komplexe herausgearbeitet werden. Die einzelnen Komplexe stellen dar, wie Wissen über die Gen Z gesellschaftlich-diskursiv hergestellt wird und von Machtstrukturen durchsetzt ist. Wer die Hoheit über Wissensbestände innehält, hat somit Deutungshoheit über die soziale Wirklichkeit.

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Conclusio

  • Veronika König

摘要

Die im vorherigen Kapitel dargelegten empirischen Ergebnisse werden im Folgenden unter Einbezug der Gegenstandstheorien zu Generationen und Projektionen, den sensitizing concepts von Konfliktarenen und dem Labelling Approach sowie Aspekten von Wissen/Macht nach dem Programm der Wissenssoziologischen Diskursanalyse kontextualisiert. Die Analyse der empirischen Ergebnisse zeigt, dass die Generation Z im öffentlichen Diskurs als Spiegel für eine Vielzahl gesamtgesellschaftlicher Ängste und Problematiken herangezogen wird. Mit ihnen als Dreh- und Angelpunkt der Konflikte werden soziale, politische und wirtschaftliche Fragestellungen abgearbeitet. Die ‚Generation Z als imaginierte Projektionsfläche‘ wird in verschiedenen Modi unter mehreren Aspekten konstruiert. Mithilfe der diskurstheoretischen Komponente nach Foucault des Forschungsprogrammes konnten im Diskurs über die Generation Z als neue Arbeitsgeneration mehrere Macht-Wissen-Komplexe herausgearbeitet werden. Die einzelnen Komplexe stellen dar, wie Wissen über die Gen Z gesellschaftlich-diskursiv hergestellt wird und von Machtstrukturen durchsetzt ist. Wer die Hoheit über Wissensbestände innehält, hat somit Deutungshoheit über die soziale Wirklichkeit.