Unterhaltung, Spaß und Kreativität sind die grundsetzenden Nutzungsmotivationen bei Jugendlichen. In ihrer Identitätsphase suchen sie Persönlichkeitsdefinition durch zwischenmenschliche Kontakte und positive Emotionen, indem sie gefilterte Bilder in Direktnachrichten austauschen – nicht zur öffentlichen Selbstdarstellung. Weil sie eine Entdeckungsphase begehen, ist auch das Wohlbefinden von großer Bedeutung. Je mehr sie AR-Filter benutzen, desto häufiger vergleichen sich mit Menschen auf den sozialen Netzwerken. Sie vergleichen sich sowohl mit vorragenden und anspruchsvollen Individuen, die sie als Vorbilder und Rollenbilder betrachten und von denen sie beeinflusst werden, sich den gesellschaftlichen Normen und Schönheitsideale anzupassen als auch mit unterlegenden und untergeordneten Personen, die als Motivationsquellen angesehen werden, sich ständig zu entwickeln und das Beste herauszugeben. Wenn Jugendliche AR-Filter verwenden, sinkt ihr Selbstwertgefühl und steigt ihre Selbstakzeptanz. Das bedeutet, dass sie wegen dieser Instrumente der Social-Media-Plattformen Unsicherheitsgefühle entwickeln, da sie konstant mit den idealisierten Bildern spielen, aber trotz dessen sich selbst besser akzeptieren, indem die realitätsnahen Erscheinungen die virtuellen untermauern. Der ständige Vergleich mit überlegenen Menschen führt bei Jugendlichen auch zu einer geringeren Lebenszufriedenheit, einem geringeren Selbstwertgefühl und einer höheren Selbstakzeptanz. Somit müssen Heranwachsende ein gesundes Verhältnis ihres privaten und öffentlichen Lebens gewährleisten.

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Quantitative Studie – Befragung

  • Sonia Maloş

摘要

Unterhaltung, Spaß und Kreativität sind die grundsetzenden Nutzungsmotivationen bei Jugendlichen. In ihrer Identitätsphase suchen sie Persönlichkeitsdefinition durch zwischenmenschliche Kontakte und positive Emotionen, indem sie gefilterte Bilder in Direktnachrichten austauschen – nicht zur öffentlichen Selbstdarstellung. Weil sie eine Entdeckungsphase begehen, ist auch das Wohlbefinden von großer Bedeutung. Je mehr sie AR-Filter benutzen, desto häufiger vergleichen sich mit Menschen auf den sozialen Netzwerken. Sie vergleichen sich sowohl mit vorragenden und anspruchsvollen Individuen, die sie als Vorbilder und Rollenbilder betrachten und von denen sie beeinflusst werden, sich den gesellschaftlichen Normen und Schönheitsideale anzupassen als auch mit unterlegenden und untergeordneten Personen, die als Motivationsquellen angesehen werden, sich ständig zu entwickeln und das Beste herauszugeben. Wenn Jugendliche AR-Filter verwenden, sinkt ihr Selbstwertgefühl und steigt ihre Selbstakzeptanz. Das bedeutet, dass sie wegen dieser Instrumente der Social-Media-Plattformen Unsicherheitsgefühle entwickeln, da sie konstant mit den idealisierten Bildern spielen, aber trotz dessen sich selbst besser akzeptieren, indem die realitätsnahen Erscheinungen die virtuellen untermauern. Der ständige Vergleich mit überlegenen Menschen führt bei Jugendlichen auch zu einer geringeren Lebenszufriedenheit, einem geringeren Selbstwertgefühl und einer höheren Selbstakzeptanz. Somit müssen Heranwachsende ein gesundes Verhältnis ihres privaten und öffentlichen Lebens gewährleisten.