Face-to-Screen-to-Screen-to-Face. Eine autoethnographische Untersuchung videovermittelter Interaktion unter besonderer Berücksichtigung universitärer Lehre
摘要
„When two-way television is added to telephones, the unique contingencies of direct interaction will finally be available for those who are widely separated“ – als Goffman diese Zeilen schrieb, konnte er wohl kaum ahnen, in welchem Ausmaß die von ihm als „two-way television“ bezeichnete Interaktionsform das Zusammenleben im 21. Jahrhundert bestimmen sollte. Nicht zuletzt die COVID-19-Pandemie sollte zur rasanten Verbreitung der Videovermittlung in immer mehr Bereichen des gesellschaftlichen Lebens beitragen. Die Angst vor Ansteckung mit dem Virus führte zu einer veränderten „Berührungsordnung“.