Fazit zur Ontologie
摘要
Wir sind am Ende unserer Erkundung bei den Gründen des Seins angekommen. Fassen wir also zusammen, was uns bisher begegnet ist. Wir erinnern uns, dass der Philosoph Christian Wolff danach strebte, die erste Philosophie in ihren Annahmen zu beweisen, nämlich in allem was „dem Seienden entweder absolut oder unter einer gewissen gegebenen Bedingung zukommt“ (Wolff zit. aus Effertz, 2005/1736, S. 31). Dabei wollte er wissenschaftlich vorgehen, also eindeutiges Wissen darüber zu schaffen, das den Kriterien der etablierten Definition von wissenschaftlichem Arbeiten entspricht. Doch, wenn wir nun in unsere Kapitel von Bewusstsein, Geist, Seele und Sein zurückblättern, wirkt es, als läge der Fokus der ontologischen Ergründung rein auf dem Bewusstsein und es wirkt so, als ob die Art des Wissenschaffens sich seitdem in eigener Kreisbewegung innerhalb dessen befände. Denn weder der Geist noch die Seele haben im Kontext eines Gesamtbildes von Sein wirklich den Weg in die Domänenpaläste der reinen Wissenschaft hineingeschafft. Sie bleibt bei den Dingen, die im wahrsten Sinne begriffen werden können. Das Bewusstsein lässt sich in seiner begrifflichen Bedeutung vielleicht in den Theorien besser mit dem Gehirn und seinen Prozessen vereinen, als mit der Seele und schon gar nicht mit dem Geist, der als eine unerklärbare Kraft in allem zu wirken scheint. Doch wir haben auch gesehen, dass es immer noch mutige Forschende gibt, die sich über die Grenzen ihres Verständigen hinaustragen lassen. Sie kommen mit Einsichten zurück, die zu denken geben. Die Ontologie, als die Lehre vom Sein, kann sich der Dreiheit nicht entziehen, die aus Bewusstsein, Geist und Seele besteht und in einem Körper und durch ihn wirkt.