Der Geist ist ein ebenso bedeutungsschwangerer wie federleichter Begriff, den wir häufig gebrauchen und mit dem wir recht freizügig umgehen. Doch dabei geht seine Tiefe wie sein Wert meist verloren. Bevor Sie weiterlesen, stellen Sie sich selbst gerne die Frage, wie Sie das Wort Geist am besten beschreiben würden. Häufig tritt dann eine kurze Denkpause ein und eine innere Stille breitet sich aus. Dies zeigt, dass wir oft den wichtigsten Begriffen und ihren Bedeutungen für unser Sein im Alltag wenig Aufmerksamkeit widmen. Der Geist wird so zum Nebendarsteller, obwohl ihm die Hauptrolle in diesem Schauspiel des Daseins gebühren würde. Daher stellen wir ihn nun auf die Bretter, die die Welt bedeuten und befragen ihn nach seiner Rolle und bereiten ihm die Bühne für sein Spiel. Denn ohne ihn ist all unsere Vorstellungskraft, Imagination und Fantasie, nicht möglich und wenn wir uns weit aus dem Fenster lehnen, fehlt ohne Geist auch dem Denken die wichtigste Grundlage. Wir ergründen im Folgenden seine Rolle als Urkraft und hinterfragen die Absicht seiner Existenz, indem wir uns mit Affordanzen, mit den Angeboten befassen, die uns die Schöpfung zur Verfügung stellt. Darüber hinaus betreten wir die Welt der Geister, denn auch in ihnen scheint die Ur-Kraft zur Ausdrucksfähigkeit zu finden sein.

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Geist – Ur-Kraft

  • Jürgen Rippel,
  • Kristina Rippel

摘要

Der Geist ist ein ebenso bedeutungsschwangerer wie federleichter Begriff, den wir häufig gebrauchen und mit dem wir recht freizügig umgehen. Doch dabei geht seine Tiefe wie sein Wert meist verloren. Bevor Sie weiterlesen, stellen Sie sich selbst gerne die Frage, wie Sie das Wort Geist am besten beschreiben würden. Häufig tritt dann eine kurze Denkpause ein und eine innere Stille breitet sich aus. Dies zeigt, dass wir oft den wichtigsten Begriffen und ihren Bedeutungen für unser Sein im Alltag wenig Aufmerksamkeit widmen. Der Geist wird so zum Nebendarsteller, obwohl ihm die Hauptrolle in diesem Schauspiel des Daseins gebühren würde. Daher stellen wir ihn nun auf die Bretter, die die Welt bedeuten und befragen ihn nach seiner Rolle und bereiten ihm die Bühne für sein Spiel. Denn ohne ihn ist all unsere Vorstellungskraft, Imagination und Fantasie, nicht möglich und wenn wir uns weit aus dem Fenster lehnen, fehlt ohne Geist auch dem Denken die wichtigste Grundlage. Wir ergründen im Folgenden seine Rolle als Urkraft und hinterfragen die Absicht seiner Existenz, indem wir uns mit Affordanzen, mit den Angeboten befassen, die uns die Schöpfung zur Verfügung stellt. Darüber hinaus betreten wir die Welt der Geister, denn auch in ihnen scheint die Ur-Kraft zur Ausdrucksfähigkeit zu finden sein.