Auf dem großen Spielfeld des Lebens sind wir dazu berufen, Wissenswerte anzuhäufen, um das Bewusstsein nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ zu füllen. Wir sind dazu berufen, Wissen zu schaffen und zu beschaffen. Allem voran hat sich dies die Wissenschaft auf ihre Fahne geschrieben. Dabei bestimmen Methoden und Werkzeuge, sowie die Subjektivität, die dem Menschsein zugrunde liegt, das Ergebnis. Wissen kann damit ebenfalls nicht ohne Rahmen und Kontext innerhalb dessen es geschaffen wurde, bewertet und verstanden werden. Die selbst auferlegten Parameter (objektiv, reliabel und valide) scheinen dabei eine Grenze zu erzeugen, die das forschende Subjekt negiert und die Transzendenz a priori ausschließt. Der geschaffene blinde Fleck tritt dabei gleich zu Tage. Wir wollen im Folgenden zeigen, welche Vorteile ein transzendentes Forschen bringt und wie es Forschenden gelingt und bereits gelungen ist, damit wegweisendes Wissen zu schaffen. Gemeinsam mit dem Forschergeist von Robert Merton verlassen wir den Elfenbeinturm und durchwandern die ausgegrenzten und vergessenen Rahmen, um mit ihm das Neue zu finden. Danach folgen wir C.G. Jung und Wolfgang Pauli auf ihren Spuren des Zufälligen in den vierten Rahmen und blicken mit ihnen auf die Synchronizität und Sinnkorrespondenz. Es braucht den subjektiven Menschen, der das, was ihm zufällt, entsprechend deutet, um darin das Neue zu erkennen und zu verstehen und somit neues Wissen zu schaffen.

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Beschaffung – Geist der Wissenschaft

  • Jürgen Rippel,
  • Kristina Rippel

摘要

Auf dem großen Spielfeld des Lebens sind wir dazu berufen, Wissenswerte anzuhäufen, um das Bewusstsein nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ zu füllen. Wir sind dazu berufen, Wissen zu schaffen und zu beschaffen. Allem voran hat sich dies die Wissenschaft auf ihre Fahne geschrieben. Dabei bestimmen Methoden und Werkzeuge, sowie die Subjektivität, die dem Menschsein zugrunde liegt, das Ergebnis. Wissen kann damit ebenfalls nicht ohne Rahmen und Kontext innerhalb dessen es geschaffen wurde, bewertet und verstanden werden. Die selbst auferlegten Parameter (objektiv, reliabel und valide) scheinen dabei eine Grenze zu erzeugen, die das forschende Subjekt negiert und die Transzendenz a priori ausschließt. Der geschaffene blinde Fleck tritt dabei gleich zu Tage. Wir wollen im Folgenden zeigen, welche Vorteile ein transzendentes Forschen bringt und wie es Forschenden gelingt und bereits gelungen ist, damit wegweisendes Wissen zu schaffen. Gemeinsam mit dem Forschergeist von Robert Merton verlassen wir den Elfenbeinturm und durchwandern die ausgegrenzten und vergessenen Rahmen, um mit ihm das Neue zu finden. Danach folgen wir C.G. Jung und Wolfgang Pauli auf ihren Spuren des Zufälligen in den vierten Rahmen und blicken mit ihnen auf die Synchronizität und Sinnkorrespondenz. Es braucht den subjektiven Menschen, der das, was ihm zufällt, entsprechend deutet, um darin das Neue zu erkennen und zu verstehen und somit neues Wissen zu schaffen.