Ursprung – Geist der Philosophie
摘要
Der Wesenskern der Philosophie, jene Fragen zu stellen, die zu Antworten zum Sinn des Seins führen, leitet uns zur Quelle von allem, was ist. Ihre Gründe und Absichten faszinieren uns. Denn sie ist es auch, die uns als Phänomen unserer eigenen Existenz begegnet. Das Wissen allen Wissens liegt in ihr verborgen und begründet, es ist das Ur, das erste Wissen, das aus der ersten Frage nach der Selbsterkenntnis entsprungen sein könnte. Wissen und Weisheit sind so eng miteinander verbunden. Es sind die Wege, die dorthin führen, die uns sowohl etwas über die Art und Qualität des Wissens als auch etwas über das Verständnis von Weisheit verraten. Wie kommen wir also zu jenem Ur-Wissen, zu jenen weisen Antworten auf ebenso weise gestellte Fragen? Welche Methoden führen in die Transzendenz? Der Weg zur Weisheit jedenfalls führt über den Widerspruchsgeist, in dessen Auslebung der Polarität im Gewahrsein der Dualität, zu einer Synthese, die das Neue immer wieder neu gestaltet. Das Widersprechende ist nicht das Eine, sich selbst bekannte, sondern das Andere, das dem Selbst noch Unbekannte. In dieses gilt es einzutauschen, mit Haut und Haar und mit Geist. Um dieses zu üben, bietet sich die Epoche der Romantik, und deren Art des sinnlich vertieften Erlebens, einen imaginären Schauplatz zum freien Experimentieren an. Wir folgen auf ihren Spuren zu den Denkweisen des deutschen Idealismus und der Romantik, um uns von ihnen Anregungen zu holen. Sie zeigen uns, was eine ganzheitliche Sichtweise bewirken kann, die das Schöpfungsgeistige miteinbezieht.