Um eine professionstheoretische Perspektive auf die Unterrichtspraktiken von Mathematiklehrkräften zu entwickeln und ein geeignetes methodisches Vorgehen für ihre empirische Untersuchung zu erarbeiten, erscheint es zunächst sinnvoll, sich auf der übergeordneten Ebene der Forschungsparadigmen zu verorten, die theoretische Annahmen, Methoden und Standards umfassen, welche von einer wissenschaftlichen Gemeinschaft akzeptiert und verwendet werden, um in einem bestimmten Bereich Forschung zu betreiben und Wissen zu entwickeln. In der vorliegenden Arbeit werden die Forschungsparadigmen der Lehrer*innenprofessionsforschung für eine Verortung herangezogen, da sich dieser Forschungszweig mit dem professionellem Handeln von Lehrkräften und ihren unterrichtlichen Praktiken auseinandersetzt. Entsprechend wird die strukturtheoretische Grundannahme geteilt, dass der Lehrberuf als Profession verstanden werden kann, auch wenn dies in der Vergangenheit zum Teil kontrovers diskutiert wurde.

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Theoretischer Hintergrund

  • Christine Luise Brungs

摘要

Um eine professionstheoretische Perspektive auf die Unterrichtspraktiken von Mathematiklehrkräften zu entwickeln und ein geeignetes methodisches Vorgehen für ihre empirische Untersuchung zu erarbeiten, erscheint es zunächst sinnvoll, sich auf der übergeordneten Ebene der Forschungsparadigmen zu verorten, die theoretische Annahmen, Methoden und Standards umfassen, welche von einer wissenschaftlichen Gemeinschaft akzeptiert und verwendet werden, um in einem bestimmten Bereich Forschung zu betreiben und Wissen zu entwickeln. In der vorliegenden Arbeit werden die Forschungsparadigmen der Lehrer*innenprofessionsforschung für eine Verortung herangezogen, da sich dieser Forschungszweig mit dem professionellem Handeln von Lehrkräften und ihren unterrichtlichen Praktiken auseinandersetzt. Entsprechend wird die strukturtheoretische Grundannahme geteilt, dass der Lehrberuf als Profession verstanden werden kann, auch wenn dies in der Vergangenheit zum Teil kontrovers diskutiert wurde.