Der Klimawandel ist zu einem der wichtigsten gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Themen geworden. Sehr viele Streitfragen unserer Tage haben einen direkten oder indirekten Bezug zum Klimawandel. Bereits in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts warnte der ehemalige NASA Direktor James E. Hansen vor einem durch Menschen verursachten Klimawandel, was mit einem deutlichen Anstieg der Durchschnittstemperaturen einhergehen würde. War die These vom fortschreitenden Klimawandel im politischen Spektrum teilweise im letzten Jahrhundert noch umstritten, haben sich aus dem aus wissenschaftlicher Sicht gesicherten Prozess der Erderwärmung neue Themenstellungen für die Wissenschaft und Politik ergeben. Die wesentlichste Forderung lässt sich etwa aus den Zielen des UN-Klimagipfels von Paris 2015 formulieren, und eine Quantifizierung des auf dem Weltgipfel von Rio de Janeiro (1992) von mehr als 150 Staaten unterzeichneten Abkommens zur Stabilisierung der Treibhausgasemissionen darstellte: die Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2 °C gegenüber vorindustrieller Zeit. Dies sollte durch eine 40 %ige Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2030 gegenüber dem Niveau von 1990 und bis zum Jahre 2050 um bis zu 95 % erreicht werden.

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Der grüne Schwan – Die Klimakrise

  • Joachim Weeber

摘要

Der Klimawandel ist zu einem der wichtigsten gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Themen geworden. Sehr viele Streitfragen unserer Tage haben einen direkten oder indirekten Bezug zum Klimawandel. Bereits in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts warnte der ehemalige NASA Direktor James E. Hansen vor einem durch Menschen verursachten Klimawandel, was mit einem deutlichen Anstieg der Durchschnittstemperaturen einhergehen würde. War die These vom fortschreitenden Klimawandel im politischen Spektrum teilweise im letzten Jahrhundert noch umstritten, haben sich aus dem aus wissenschaftlicher Sicht gesicherten Prozess der Erderwärmung neue Themenstellungen für die Wissenschaft und Politik ergeben. Die wesentlichste Forderung lässt sich etwa aus den Zielen des UN-Klimagipfels von Paris 2015 formulieren, und eine Quantifizierung des auf dem Weltgipfel von Rio de Janeiro (1992) von mehr als 150 Staaten unterzeichneten Abkommens zur Stabilisierung der Treibhausgasemissionen darstellte: die Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2 °C gegenüber vorindustrieller Zeit. Dies sollte durch eine 40 %ige Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2030 gegenüber dem Niveau von 1990 und bis zum Jahre 2050 um bis zu 95 % erreicht werden.