Kapitel 1 eröffnete mit einer Motivation des Zugangs zur Philosophie durch die Einrichtung, Verwendung und Betrachtung von Redemitteln. Sprachphilosophie einschließlich Logik wurde als ›Erste Philosophie‹ gekennzeichnet. In Kapitel 2 erfolgte ein strukturierender Zugriff auf das lebens- und sonderweltliche Reden. Demnach besteht Kommunikation (größtenteils) im Vollzug von Redehandlungen, an denen sich ein performatives und ein propositionales Moment unterscheiden lassen. Kapitel 3 begann mit einem Sprung: Für die Strukturierung sprachlicher Phänomene galt es nicht mehr nur, Unterscheidungen zu treffen, die sich an vielen gebrauchssprachlichen Beispielen leicht nachvollziehen lassen; viel mehr wurden die Grammatiken künstlich konstituierter Sprachen als Struktur vorgegeben. Diese Sprachen sind einerseits eigenständige Untersuchungsgegenstände, können andererseits aber auch als Modell für gebrauchssprachliche Prozesse dienen. Das Ausmaß, in dem sie über dieses Modellierungsvermögen verfügen, hängt maßgeblich von ihrer Gestalt ab. Das aktuelle Kapitel entwickelt die Gestalt einer einzelnen aussagenlogischen Sprache (AL) und der Familie der erststufigen Standardsprachen (mit den Beispielsprachen L, V und PA) weiter.

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Regeln für das korrekte Folgern: Logik im engen Sinn

  • Moritz Cordes

摘要

Kapitel 1 eröffnete mit einer Motivation des Zugangs zur Philosophie durch die Einrichtung, Verwendung und Betrachtung von Redemitteln. Sprachphilosophie einschließlich Logik wurde als ›Erste Philosophie‹ gekennzeichnet. In Kapitel 2 erfolgte ein strukturierender Zugriff auf das lebens- und sonderweltliche Reden. Demnach besteht Kommunikation (größtenteils) im Vollzug von Redehandlungen, an denen sich ein performatives und ein propositionales Moment unterscheiden lassen. Kapitel 3 begann mit einem Sprung: Für die Strukturierung sprachlicher Phänomene galt es nicht mehr nur, Unterscheidungen zu treffen, die sich an vielen gebrauchssprachlichen Beispielen leicht nachvollziehen lassen; viel mehr wurden die Grammatiken künstlich konstituierter Sprachen als Struktur vorgegeben. Diese Sprachen sind einerseits eigenständige Untersuchungsgegenstände, können andererseits aber auch als Modell für gebrauchssprachliche Prozesse dienen. Das Ausmaß, in dem sie über dieses Modellierungsvermögen verfügen, hängt maßgeblich von ihrer Gestalt ab. Das aktuelle Kapitel entwickelt die Gestalt einer einzelnen aussagenlogischen Sprache (AL) und der Familie der erststufigen Standardsprachen (mit den Beispielsprachen L, V und PA) weiter.