Risiko- und Compliance-Management sind zentrale Bestandteile eines professionellen Corporate Real Estate Managements (CREM). Immobilienbestände bergen vielfältige Risiken – von baulichen und technischen Mängeln über rechtliche und regulatorische Vorgaben bis hin zu ESG-Pflichten, IT-Sicherheitsfragen und Notfallvorsorge. Als regulierte Institute unterliegen Banken zusätzlichen Anforderungen, die über klassisches Immobilienmanagement hinausgehen. Ein wirksames Risiko- und Compliance-Management schafft Transparenz über Gefährdungslagen, sichert die Einhaltung gesetzlicher und aufsichtsrechtlicher Vorgaben und ermöglicht eine proaktive Steuerung. Es ist damit nicht nur eine defensive Pflicht, sondern ein strategisches Instrument, das Wirtschaftlichkeit, Resilienz und Legitimität des CREM stärkt. Die regulatorischen Leitplanken umfassen unter anderem MaRisk (BaFin 2023, Rundschreiben 05/2023 (BA)), BAIT, Rundschreiben 10/2017 (BA), DORA (Verordnung (EU) 2022/2554), CSRD (Richtlinie (EU) 2022/2464), EU-Taxonomie (Verordnung (EU) 2020/852) und EPBD (Richtlinie (EU) 2024/1275), die Struktur und Tiefe von Risiko-, IT- und ESG-Prozessen im CREM prägen. Das Kapitel zeigt zentrale Anforderungen, Instrumente und Erfolgsfaktoren und verdeutlicht die enge Verzahnung mit Digitalisierung, ESG und Governance.

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Risiko- und Compliance-Management im Immobilienbereich

  • Stefan Ludden

摘要

Risiko- und Compliance-Management sind zentrale Bestandteile eines professionellen Corporate Real Estate Managements (CREM). Immobilienbestände bergen vielfältige Risiken – von baulichen und technischen Mängeln über rechtliche und regulatorische Vorgaben bis hin zu ESG-Pflichten, IT-Sicherheitsfragen und Notfallvorsorge. Als regulierte Institute unterliegen Banken zusätzlichen Anforderungen, die über klassisches Immobilienmanagement hinausgehen. Ein wirksames Risiko- und Compliance-Management schafft Transparenz über Gefährdungslagen, sichert die Einhaltung gesetzlicher und aufsichtsrechtlicher Vorgaben und ermöglicht eine proaktive Steuerung. Es ist damit nicht nur eine defensive Pflicht, sondern ein strategisches Instrument, das Wirtschaftlichkeit, Resilienz und Legitimität des CREM stärkt. Die regulatorischen Leitplanken umfassen unter anderem MaRisk (BaFin 2023, Rundschreiben 05/2023 (BA)), BAIT, Rundschreiben 10/2017 (BA), DORA (Verordnung (EU) 2022/2554), CSRD (Richtlinie (EU) 2022/2464), EU-Taxonomie (Verordnung (EU) 2020/852) und EPBD (Richtlinie (EU) 2024/1275), die Struktur und Tiefe von Risiko-, IT- und ESG-Prozessen im CREM prägen. Das Kapitel zeigt zentrale Anforderungen, Instrumente und Erfolgsfaktoren und verdeutlicht die enge Verzahnung mit Digitalisierung, ESG und Governance.