Postmigration zwischen Machtkritik und alltäglicher Normalität – eine konzeptionelle Einordnung
摘要
Das (noch) offene Konzept der Postmigration ist nicht nur im Sinne einer wissenschaftlichen Gesellschaftsanalyse zu verstehen, sondern auch als emanzipatorische Bewegung sowie als Forderung nach einer epistemologischen Wende in der Migrationsforschung. Der Beitrag diskutiert wissenschaftliche Anwendungsfelder des Begriffs und setzt sich sowohl mit dem heuristischen Mehrwert als auch konzeptionellen Umsetzungsschwierigkeiten auseinander, wenn das Postmigrantische als Beobachtungsfokus für das gesellschaftliche Zusammenleben unter hochmobilen und global vernetzten Bedingungen gewählt wird.