Kommunale Interkulturelle Kompetenzen lassen sich auf drei Ebenen entwickeln – und zwar individuell (beispielsweise durch spezialisierte Ausbildungen im Bereich Public Management oder durch interkulturelle Weiterbildungen), auf der organisationalen Ebene (beispielsweise im Rahmen einer nachhaltigen interkulturellen Öffnung öffentlicher Verwaltungen) sowie der Systemebene (durch Schaffung von sozialen, ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen für Integration, Partizipation und wertschätzenden Umgang mit Diversität). Perspektivwechselfähigkeit nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Vor diesem Hintergrund widmet sich der vorliegende Beitrag der Frage, welche Bedeutung diese Kompetenz für die Ausbildung zukünftiger Generationen sowie künftiger Führungskräfte in der öffentlichen Verwaltung Baden-Württembergs hat und in welcher Weise sie curricular verankert werden kann.

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Perspektivwechsel – Zum Nexus von interkultureller Kompetenzentwicklung und Public Management in Baden-Württemberg

  • Alexander Loch

摘要

Kommunale Interkulturelle Kompetenzen lassen sich auf drei Ebenen entwickeln – und zwar individuell (beispielsweise durch spezialisierte Ausbildungen im Bereich Public Management oder durch interkulturelle Weiterbildungen), auf der organisationalen Ebene (beispielsweise im Rahmen einer nachhaltigen interkulturellen Öffnung öffentlicher Verwaltungen) sowie der Systemebene (durch Schaffung von sozialen, ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen für Integration, Partizipation und wertschätzenden Umgang mit Diversität). Perspektivwechselfähigkeit nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Vor diesem Hintergrund widmet sich der vorliegende Beitrag der Frage, welche Bedeutung diese Kompetenz für die Ausbildung zukünftiger Generationen sowie künftiger Führungskräfte in der öffentlichen Verwaltung Baden-Württembergs hat und in welcher Weise sie curricular verankert werden kann.