Der Artikel untersucht, wie Hip Hop-Aktivist*innen in Dakar (Senegal) und New York City ihre Kultur als Werkzeug für soziale Gerechtigkeit einsetzen. Basierend auf über sieben Monaten ethnografischer Promotionsforschung wird gezeigt, wie „organische Pädagog*innen“ in Bildungskontexten Hip Hop für kritische Lernprozesse nutzen und wie „organische Intellektuelle“ soziale Bewegungen organisieren. Aufbauend auf Antonio Gramsci werden diese beiden Rollen differenziert betrachtet. Der Beitrag analysiert, wie durch Hip Hop-spezifische Pädagogik, politische Mobilisierung und das bewusste „flippen“ (bzw. „versioning“/„remixen“) von Gründungsmythen die Hip Hop-Kultur als transformative Praxis für emanzipatorische Projekte genutzt wird. Dabei reflektiert der Artikel sowohl die Potenziale als auch die Grenzen dieses Kulturaktivismus.

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„Flipping the Myths“ – Wie Hip Hops organische Pädagog*innen und Intellektuelle im Senegal und New York ihre Kultur für soziale Gerechtigkeit einsetzen

  • Saman Hamdi

摘要

Der Artikel untersucht, wie Hip Hop-Aktivist*innen in Dakar (Senegal) und New York City ihre Kultur als Werkzeug für soziale Gerechtigkeit einsetzen. Basierend auf über sieben Monaten ethnografischer Promotionsforschung wird gezeigt, wie „organische Pädagog*innen“ in Bildungskontexten Hip Hop für kritische Lernprozesse nutzen und wie „organische Intellektuelle“ soziale Bewegungen organisieren. Aufbauend auf Antonio Gramsci werden diese beiden Rollen differenziert betrachtet. Der Beitrag analysiert, wie durch Hip Hop-spezifische Pädagogik, politische Mobilisierung und das bewusste „flippen“ (bzw. „versioning“/„remixen“) von Gründungsmythen die Hip Hop-Kultur als transformative Praxis für emanzipatorische Projekte genutzt wird. Dabei reflektiert der Artikel sowohl die Potenziale als auch die Grenzen dieses Kulturaktivismus.