In der Schrift Politeia des antiken Philosophen Platon (ca. 428–348 v. Chr.) findet sich im siebten Buch das bekannte Höhlengleichnis. Es veranschaulicht die Begrenztheit von menschlicher Wahrnehmung in der Sinnenwelt und zeigt auf, was geschieht, wenn ein Mensch aus dieser „Höhle“ befreit wird und den steinigen Weg der Erkenntnis beschreitet. Platon zufolge führt dieser Weg in die Welt der ewigen „Ideen“. Im Lehrstück steht in der Ouvertüre die Inszenierung und das Nacherleben der Höhlensituation im Zentrum. Daraus werden Fragen entwickelt, die zu einer tieferen Auseinandersetzung mit der sogenannten „Ideenlehre“ Platons und schließlich zu einer erkenntnistheoretischen Diskussion zwischen Idealismus und Relativismus sowie gegebenenfalls Dogmatismus führen.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Platons Höhlengleichnis

  • Manuel Hermes

摘要

In der Schrift Politeia des antiken Philosophen Platon (ca. 428–348 v. Chr.) findet sich im siebten Buch das bekannte Höhlengleichnis. Es veranschaulicht die Begrenztheit von menschlicher Wahrnehmung in der Sinnenwelt und zeigt auf, was geschieht, wenn ein Mensch aus dieser „Höhle“ befreit wird und den steinigen Weg der Erkenntnis beschreitet. Platon zufolge führt dieser Weg in die Welt der ewigen „Ideen“. Im Lehrstück steht in der Ouvertüre die Inszenierung und das Nacherleben der Höhlensituation im Zentrum. Daraus werden Fragen entwickelt, die zu einer tieferen Auseinandersetzung mit der sogenannten „Ideenlehre“ Platons und schließlich zu einer erkenntnistheoretischen Diskussion zwischen Idealismus und Relativismus sowie gegebenenfalls Dogmatismus führen.