Fazit und Ausblick auf zukünftige Forschung
摘要
In der quantitativen Analyse zeigte sich, dass Borderline-Diagnosen bei jüngeren Patient:innen und Patient:innen der zweiten Migrationsgeneration häufiger vertreten waren als in entsprechenden anderen Subgruppen. Jüngere Patient:innen wiesen öfters suizidale Krisen oder akute Selbstverletzung auf, was ihre erhöhte Vulnerabilität verdeutlicht. Dass Patient:innen mit Migrationsgeschichte höhere Werte bezüglich der Borderline-Symptome und der Symptom-schwere und -belastung aufwiesen, weist auf mögliche migrationsbedingte zusätzliche Belastungen und Herausforderungen hin, die sich nachteilig auf die psychische Gesundheit der Betroffenen auswirken kann.