Warum beginnen wir unser Buch über den Antisemitismus mit einem Kapitel über Israel? Weil der Zionismus die politische Antwort auf den Antisemitismus ist (Sznaider, 2020, S. 48). Wir berichten in diesem Kapitel vom Traum Theodor Herzl, mit dem „Judenstaat“ eine nationale Lösung zu finden, um die Jüdinnen und Juden aus den Fängen des (europäischen) Antisemitismus zu befreien. Wir blicken auf die Geschichte des Zionismus, der nicht frei von Irrtümern war und wir diskutieren das Dilemma eines Judenstaates in Palästina. Wir erinnern an den 7. Oktober 2023, an den Schwarzen Shabbat, an dem Tausende militante Palästinenser israelische Gebiete überfielen und unvorstellbare Massaker verübten. Sie vergewaltigten israelische Frauen und Mädchen, schlachteten mehr als 360 Menschen ab und verbrannten ihre Leichen; sie köpften Kinder und Babys und entführten über 250 Geiseln, darunter auch Holocaust-Überlebende, nach Gaza. Seitdem ist Krieg im Nahen Osten. Während Menschen in Berlin, New York und anderswo israelische Fahnen verbrennen und für ein „freies Palästina“ demonstrieren, gehen in Israel Tausende auf die Straße, um von der Regierung Netanjahus ein Ende des Gaza-Krieges und substantielle Verhandlungen zur Freilassung der Geiseln zu fordern. Das Leben in Israel war lange Zeit der beste Schutzfaktor, um die Schäden, die Holocaust-Überlebende und ihre Nachfahren an Leib und Seele erfahren haben, zu heilen. Der 7. Oktober 2023 hat alles verändert. Die Terroranschläge der Hamas und die israelischen Militäroperationen haben massive Auswirkungen auf Jüdinnen und Juden und auch auf die Palästinenser. Das zeigen empirische Studien, über die wir berichten.

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Eretz nehederet – Ein wunderbares Land

  • Wolfgang Frindte,
  • Ina Frindte

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Warum beginnen wir unser Buch über den Antisemitismus mit einem Kapitel über Israel? Weil der Zionismus die politische Antwort auf den Antisemitismus ist (Sznaider, 2020, S. 48). Wir berichten in diesem Kapitel vom Traum Theodor Herzl, mit dem „Judenstaat“ eine nationale Lösung zu finden, um die Jüdinnen und Juden aus den Fängen des (europäischen) Antisemitismus zu befreien. Wir blicken auf die Geschichte des Zionismus, der nicht frei von Irrtümern war und wir diskutieren das Dilemma eines Judenstaates in Palästina. Wir erinnern an den 7. Oktober 2023, an den Schwarzen Shabbat, an dem Tausende militante Palästinenser israelische Gebiete überfielen und unvorstellbare Massaker verübten. Sie vergewaltigten israelische Frauen und Mädchen, schlachteten mehr als 360 Menschen ab und verbrannten ihre Leichen; sie köpften Kinder und Babys und entführten über 250 Geiseln, darunter auch Holocaust-Überlebende, nach Gaza. Seitdem ist Krieg im Nahen Osten. Während Menschen in Berlin, New York und anderswo israelische Fahnen verbrennen und für ein „freies Palästina“ demonstrieren, gehen in Israel Tausende auf die Straße, um von der Regierung Netanjahus ein Ende des Gaza-Krieges und substantielle Verhandlungen zur Freilassung der Geiseln zu fordern. Das Leben in Israel war lange Zeit der beste Schutzfaktor, um die Schäden, die Holocaust-Überlebende und ihre Nachfahren an Leib und Seele erfahren haben, zu heilen. Der 7. Oktober 2023 hat alles verändert. Die Terroranschläge der Hamas und die israelischen Militäroperationen haben massive Auswirkungen auf Jüdinnen und Juden und auch auf die Palästinenser. Das zeigen empirische Studien, über die wir berichten.