Zunächst soll im ▶ Abschn. 2.1 die Begrifflichkeit einer nachhaltigen Ballungsraumlogistik kurz definiert werden, um dann die aus dem industriellen Stoffstrommanagement bekannten fünf Nachhaltigkeitsprinzipien auf die nachhaltige Ballungsraumlogistik zu adaptieren und zu erläutern. Zwei Prinzipien (Effizienz und Suffizienz) werden als logistisch intrinsisch motiviertes bzw. als aus Sicht der logistischen Akteure am Markt aktiv nicht anwendbares Prinzip identifiziert und abgegrenzt. Die verbleibenden drei Nachhaltigkeitsprinzipien – Substitution, Konsistenz und Vorsorge – können aus Sicht der logistischen Akteure am Markt aktiv angewendet werden, erfordern jedoch spezifische Rahmenbedingungen bzw. extrinsische Motivationen der Marktteilnehmer für eine erfolgreiche Umsetzung. Jedes dieser drei Prinzipien wird in den Abschnitten ▶ Abschn. 2.2, ▶ Abschn. 2.3 und ▶ Abschn. 2.4 anhand der derzeit bekannten technologischen und logistisch-konzeptionellen Umsetzungsmöglichkeiten in der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeitsdimension kritisch bewertet und eingeordnet. Abschließend werden in ▶ Abschn. 2.5 sinnvolle technologisch-konzeptionelle Kombinationen dieser drei Nachhaltigkeitsprinzipien in der Ballungsraumlogistik aufgezeigt, dafür erforderliche kommunale Rahmenbedingungen und kritische Erfolgsfaktoren analysiert sowie Empfehlungen für eine erfolgreiche Anwendung ausgesprochen.

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Grundlagen der nachhaltigen Ballungsraumlogistik

  • Ralf Bogdanski,
  • Marius Bayer

摘要

Zunächst soll im ▶ Abschn. 2.1 die Begrifflichkeit einer nachhaltigen Ballungsraumlogistik kurz definiert werden, um dann die aus dem industriellen Stoffstrommanagement bekannten fünf Nachhaltigkeitsprinzipien auf die nachhaltige Ballungsraumlogistik zu adaptieren und zu erläutern. Zwei Prinzipien (Effizienz und Suffizienz) werden als logistisch intrinsisch motiviertes bzw. als aus Sicht der logistischen Akteure am Markt aktiv nicht anwendbares Prinzip identifiziert und abgegrenzt. Die verbleibenden drei Nachhaltigkeitsprinzipien – Substitution, Konsistenz und Vorsorge – können aus Sicht der logistischen Akteure am Markt aktiv angewendet werden, erfordern jedoch spezifische Rahmenbedingungen bzw. extrinsische Motivationen der Marktteilnehmer für eine erfolgreiche Umsetzung. Jedes dieser drei Prinzipien wird in den Abschnitten ▶ Abschn. 2.2, ▶ Abschn. 2.3 und ▶ Abschn. 2.4 anhand der derzeit bekannten technologischen und logistisch-konzeptionellen Umsetzungsmöglichkeiten in der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeitsdimension kritisch bewertet und eingeordnet. Abschließend werden in ▶ Abschn. 2.5 sinnvolle technologisch-konzeptionelle Kombinationen dieser drei Nachhaltigkeitsprinzipien in der Ballungsraumlogistik aufgezeigt, dafür erforderliche kommunale Rahmenbedingungen und kritische Erfolgsfaktoren analysiert sowie Empfehlungen für eine erfolgreiche Anwendung ausgesprochen.