Einleitung
摘要
Einleitend wird anhand des antagonistischen Begriffspaares „Klinische Philosophie“ die Metapher vom „theoretischen Brachland“ skizziert und überlegt, wie künftige „Praxisentwürfe“ überhaupt möglich werden können. Der scheiternde Begriff Klinische Philosophie erlaubt die These, dass neue Praxen nur dann gedeihen können, wenn es gelingt, das kartesianische Erbe des Körper-Geist-Dualismus sowie eine entsprechende Theorie-Praxis-Dichotomie zu überwinden. Ausgehend von der Annahme, dass die gemeinschaftliche Bewältigung zahlreicher lebensweltlicher Krisen sowie die darin sichtbar werdende Krisis der Wissenschaften maßgeblich auf einem Mangel an Transformation und nicht etwa auf einem Mangel an Information beruhen, wird die These entwickelt, dass fruchtbare Praxisentwürfe in theoretischen Treibhäusern keimen müssen, um nicht auf theoretischem Brachland zu verdorren.