Fazit
摘要
Kap. 7 verdichtet die zentralen Ergebnisse des Buches entlang der beiden Forschungsfragen. In Bezug auf den Einfluss von Risikokapital zeigt sich insgesamt ein überwiegend katalysatorischer Effekt auf Innovationen in Start-ups. Risikokapital ermöglicht den Aufbau finanzieller Ressourcen, eröffnet Zugang zu Netzwerken und strategischer Unterstützung und beschleunigt dadurch Entwicklung, Markteintritt und Skalierung innovativer Produkte und Dienstleistungen. Gleichzeitig wird deutlich, dass Risikokapital unter bestimmten Bedingungen innovationshemmend wirken kann. Insbesondere renditegetriebener Druck, eine starke Exit-Orientierung und eine intensive Einflussnahme von Investoren können dazu führen, dass langfristige Innovationsarbeit zugunsten kurzfristiger Wachstums und Bewertungslogiken in den Hintergrund rückt. Hinsichtlich der spezifischen Herausforderungen hebt das Kapitel vor allem Zielkonflikte zwischen Gründern und Kapitalgebern hervor. Während Start-ups häufig auf nachhaltige Entwicklung und Innovationsführerschaft ausgerichtet sind, verfolgen Kapitalgeber primär Renditeziele. Daraus können Spannungen bei strategischer Ausrichtung, Ressourcenverwendung und Exit-Planung entstehen. Als zentrale Schlussfolgerung wird betont, dass der Erfolg einer Risikokapitalfinanzierung stark vom Fit zwischen Gründern und Investoren abhängt und dass sich Chancen und Risiken je nach Finanzierungsform unterscheiden, etwa zwischen Business Angels, Venture Capital und Corporate Venture Capital.