Die US-amerikanische Ex-Managerin und spätere Unternehmensberaterin Anne Bahr Thompson hat ein Modell für die Beziehung zwischen Firmen und ihren Anspruchsgruppen entwickelt, das Kunden und potenzielle Kunden zu „Bürgern“ von Marken macht: „brand citizenship“ nennt die Autorin ihren Ansatz. Dem Begriff nach („citizenship“ = Staatsbürgerschaft) geht es um ein Verhältnis, das dem zwischen Bürger und Staat ähnelt. Der Titel des Buchs, in dem sie dieses Modell ausbreitet, ist ein Imperativ: „Do dood“ (Thompson, 2018). Um diesen und weitere Ansätze für die Beziehung und den Dialog zwischen Unternehmen und (Teil‑)Gesellschaften (Communities) geht es im folgenden Kapitel. Es stellt sich die Frage: Sind Thompsons Einsichten noch von Wert, oder haben Donald Trump und seine MAGA-Republikaner den Sinn von Unternehmen wieder auf rofitmaximierung reduziert?

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Wie Dialoge und Verträge zwischen Unternehmen und Gesellschaften gelingen können

  • Michael Neumann,
  • Jörg Forthmann,
  • Roland Heintze

摘要

Die US-amerikanische Ex-Managerin und spätere Unternehmensberaterin Anne Bahr Thompson hat ein Modell für die Beziehung zwischen Firmen und ihren Anspruchsgruppen entwickelt, das Kunden und potenzielle Kunden zu „Bürgern“ von Marken macht: „brand citizenship“ nennt die Autorin ihren Ansatz. Dem Begriff nach („citizenship“ = Staatsbürgerschaft) geht es um ein Verhältnis, das dem zwischen Bürger und Staat ähnelt. Der Titel des Buchs, in dem sie dieses Modell ausbreitet, ist ein Imperativ: „Do dood“ (Thompson, 2018). Um diesen und weitere Ansätze für die Beziehung und den Dialog zwischen Unternehmen und (Teil‑)Gesellschaften (Communities) geht es im folgenden Kapitel. Es stellt sich die Frage: Sind Thompsons Einsichten noch von Wert, oder haben Donald Trump und seine MAGA-Republikaner den Sinn von Unternehmen wieder auf rofitmaximierung reduziert?