Im Jahr 1966 wird ein junger Wirtschaftswissenschaftler namens George Akerlof, der gerade sein Doktoratsstudium am MIT abgeschlossen hat, Assistenzprofessor an der University of California, Berkeley. Ihn beschäftigt die Frage, wie in einem Markt ein Preis zustande kommt. Zu diesem Zeitpunkt ist schon längst bekannt, dass in einer freien Marktwirtschaft der Marktpreis sich so einpendelt, dass ein Gleichgewicht zwischen angebotener und nachgefragter Menge besteht. Wenn zu viel angeboten wird, gehen die Anbieter mit dem Preis herunter, wenn zu viel nachgefragt wird, gehen die Anbieter mit dem Preis hinauf. Dieses „Spiel“, ein zumindest temporäres Gleichgewicht zwischen angebotener und nachgefragter Menge über den Preis herzustellen, gibt es wohl, seitdem es Geld gibt – in welcher Form auch immer – also einige Tausend Jahre.

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Wertpapiermarkt und die Weltfinanzkrise

  • Christoph E. Mandl

摘要

Im Jahr 1966 wird ein junger Wirtschaftswissenschaftler namens George Akerlof, der gerade sein Doktoratsstudium am MIT abgeschlossen hat, Assistenzprofessor an der University of California, Berkeley. Ihn beschäftigt die Frage, wie in einem Markt ein Preis zustande kommt. Zu diesem Zeitpunkt ist schon längst bekannt, dass in einer freien Marktwirtschaft der Marktpreis sich so einpendelt, dass ein Gleichgewicht zwischen angebotener und nachgefragter Menge besteht. Wenn zu viel angeboten wird, gehen die Anbieter mit dem Preis herunter, wenn zu viel nachgefragt wird, gehen die Anbieter mit dem Preis hinauf. Dieses „Spiel“, ein zumindest temporäres Gleichgewicht zwischen angebotener und nachgefragter Menge über den Preis herzustellen, gibt es wohl, seitdem es Geld gibt – in welcher Form auch immer – also einige Tausend Jahre.