Basierend auf der praxistheoretischen Perspektive der vorliegenden Studie ist ein empirischer Forschungszugang erforderlich, der Sozialität performativ in den Momenten ihrer Hervorbringung – also in ihrer „empirischen Vollzugswirklichkeit“ (Neumann 2013: 152) – erfassen kann (vgl. Carnin 2020: 93; Thole et al. 2011: 117). So wird methodologisch davon ausgegangen, dass sich soziale Ordnung und Subjektivierung „genau und nur «hier und jetzt» zeigen“ (Scheffer 2002: 351) und dementsprechend in ihren situativen Vollzugsmomenten zu rekonstruieren sind. Zwar gelten diese Phänomene grundsätzlich als beobachtbar, allerdings bleiben sie im Sinne einer „Selbstevidenz des Visuellen“ (Breidenstein et al. 2020: 40) für die Beteiligten häufig implizit und selbstverständlich (vgl. Wolff 2017: 9).

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Ethnografie

  • Michi Sebastian Fujii

摘要

Basierend auf der praxistheoretischen Perspektive der vorliegenden Studie ist ein empirischer Forschungszugang erforderlich, der Sozialität performativ in den Momenten ihrer Hervorbringung – also in ihrer „empirischen Vollzugswirklichkeit“ (Neumann 2013: 152) – erfassen kann (vgl. Carnin 2020: 93; Thole et al. 2011: 117). So wird methodologisch davon ausgegangen, dass sich soziale Ordnung und Subjektivierung „genau und nur «hier und jetzt» zeigen“ (Scheffer 2002: 351) und dementsprechend in ihren situativen Vollzugsmomenten zu rekonstruieren sind. Zwar gelten diese Phänomene grundsätzlich als beobachtbar, allerdings bleiben sie im Sinne einer „Selbstevidenz des Visuellen“ (Breidenstein et al. 2020: 40) für die Beteiligten häufig implizit und selbstverständlich (vgl. Wolff 2017: 9).