„Was sind die Folgen für die Wissensproduktion, wenn zentrale Begriffe und Konzepte der Erziehungswissenschaft ihre eigene Denkvoraussetzung bilden?“ fragt Edgar Forster (2021) in einem Papier zu einer Workshopreihe Dekolonial Forschen. Seine These ist es, dass die Erziehungswissenschaft zunehmend auf sich selbst verweist und die Wissensproduktion so zur Reproduktion des Immergleichen verkommt. Solchen Fragen müsse sich die Allgemeine Erziehungswissenschaft stellen, die er nicht als Teildisziplin der Erziehungswissenschaft versteht, sondern als „eine Intervention auf dem Feld der Erziehungswissenschaft […], die alle Teildisziplinen einschließt“.

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Epistemische Neugier. Wider die Selbstreferenzialität in der Erziehungswissenschaft

  • Tanja Obex,
  • Madeleine Scherrer

摘要

„Was sind die Folgen für die Wissensproduktion, wenn zentrale Begriffe und Konzepte der Erziehungswissenschaft ihre eigene Denkvoraussetzung bilden?“ fragt Edgar Forster (2021) in einem Papier zu einer Workshopreihe Dekolonial Forschen. Seine These ist es, dass die Erziehungswissenschaft zunehmend auf sich selbst verweist und die Wissensproduktion so zur Reproduktion des Immergleichen verkommt. Solchen Fragen müsse sich die Allgemeine Erziehungswissenschaft stellen, die er nicht als Teildisziplin der Erziehungswissenschaft versteht, sondern als „eine Intervention auf dem Feld der Erziehungswissenschaft […], die alle Teildisziplinen einschließt“.