Der Beitrag verfolgt die Transformation des Venustopos von der Antike über Botticelli und Beckmann bis in die Pop- und Gegenwartskultur. Er zeigt, wie Venus als Symbol für Weiblichkeit, Körperlichkeit und Berührung fortgeschrieben und neu inszeniert wird. Besonders Jeff Koons überführt den Mythos in eine konsumästhetische Logik, in der Oberflächen, Spiegelungen und Unberührbarkeit zentrale Rollen spielen. Der Text analysiert diese ästhetischen Verschiebungen und fragt, wie Begehren, Berührung und Sakralität in einer von Pop und Trivialkultur geprägten Spätmoderne neu codiert werden.

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  • Maria-Louise Seipel

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Der Beitrag verfolgt die Transformation des Venustopos von der Antike über Botticelli und Beckmann bis in die Pop- und Gegenwartskultur. Er zeigt, wie Venus als Symbol für Weiblichkeit, Körperlichkeit und Berührung fortgeschrieben und neu inszeniert wird. Besonders Jeff Koons überführt den Mythos in eine konsumästhetische Logik, in der Oberflächen, Spiegelungen und Unberührbarkeit zentrale Rollen spielen. Der Text analysiert diese ästhetischen Verschiebungen und fragt, wie Begehren, Berührung und Sakralität in einer von Pop und Trivialkultur geprägten Spätmoderne neu codiert werden.