Zwischenfazit und Fragestellungen
摘要
Die Heterogenität von Grundschulkindern stellt Schulen vor didaktische und pädagogische Herausforderungen, insbesondere in einem historisch stark gegliederten Schulsystem. Inklusion wird dabei als Chance verstanden, Diskriminierung und Marginalisierung zu vermeiden und Bildungsgerechtigkeit zu fördern, wobei schulische Inklusion als Menschenrecht allen Kindern zusteht. Die Umsetzung inklusiver Schule erfordert Anpassungen auf allen Ebenen des Bildungssystems. Obwohl ihre Wahrnehmungen und Deutungen Anknüpfungspunkte für Schulentwicklungsprozesse bieten und ihre Einstellungen einflussreich für die inklusive Schulkultur sein dürften, sind Kinder in der empirischen Forschung zu schulischer Inklusion unterrepräsentiert. Daraus ergeben sich die Forschungsfragen der qualitativen Studie, die Einstellungen von Kindern zu schulischer Inklusion, ihre Wahrnehmung von Heterogenität, zeitliche Veränderungen von Einstellungen sowie Zusammenhänge zwischen Einstellungen und weiteren Aspekten schulischer Inklusion untersucht.