Thomas Gordon untersuchte, wie zwischenmenschliche Störungen entstehen und welche Lösungsansätze helfen. Auf der Bühne lassen sich seine Modelle als drei typische Reaktionsweisen auf Konflikte übertragen: 1. Dominanzmodus: Der Performer setzt sich durch, das Publikum ordnet sich unter – auf Kosten der Beteiligung. 2. Nachgiebigkeitsmodus: Das Publikum dominiert, der Performer gibt nach – auf Kosten der eigenen Performance. 3. Kooperationsmodus: Ein gemeinsames Erlebnis entsteht, in dem niemand verliert – auf Kosten traditioneller Machtspiele, aber zugunsten echter Verbindung. Das Ziel ist nicht, Konflikte zu „gewinnen“, sondern sie gar nicht erst eskalieren zu lassen. Kooperation schafft Raum für ein harmonisches, intensives Erlebnis. Falls dennoch Störungen auftreten, sollten pragmatische „Outs“ bereitstehen – doch erst einmal geht es darum, präventiv eine entspannte und einladende Atmosphäre zu schaffen.

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Denkansätze im Hinterkopf

  • Thomas Heine,
  • Rainer Mees,
  • Michael Krisch

摘要

Thomas Gordon untersuchte, wie zwischenmenschliche Störungen entstehen und welche Lösungsansätze helfen. Auf der Bühne lassen sich seine Modelle als drei typische Reaktionsweisen auf Konflikte übertragen: 1. Dominanzmodus: Der Performer setzt sich durch, das Publikum ordnet sich unter – auf Kosten der Beteiligung. 2. Nachgiebigkeitsmodus: Das Publikum dominiert, der Performer gibt nach – auf Kosten der eigenen Performance. 3. Kooperationsmodus: Ein gemeinsames Erlebnis entsteht, in dem niemand verliert – auf Kosten traditioneller Machtspiele, aber zugunsten echter Verbindung. Das Ziel ist nicht, Konflikte zu „gewinnen“, sondern sie gar nicht erst eskalieren zu lassen. Kooperation schafft Raum für ein harmonisches, intensives Erlebnis. Falls dennoch Störungen auftreten, sollten pragmatische „Outs“ bereitstehen – doch erst einmal geht es darum, präventiv eine entspannte und einladende Atmosphäre zu schaffen.