„Der Hauptfeind ist der bürgerliche Liberalismus“, schreibt Alain de Benoist (2017, S. 186) in einem seiner metapolitischen Manifeste für eine rechte Kulturrevolution. Und weiter: „[D]as System, das wir […] für den Hauptfeind halten, [ist] dasjenige, […] dessen Vorhandensein und Beibehaltung die Völker in die tiefste Entartung reißen würden; dessen Begleiterscheinungen in unabwendbarer Weise die gesellschaftliche Auflösung und die Aushöhlung der kollektiven Identitäten hervorrufen würden; dessen Verbreitung am sichersten das Ende der Geschichte herbeiführen würde“ (de Benoist 2017, S. 186). Denn eine Gesellschaft auf dem normativen Prinzip individueller Freiheit aufzubauen, begünstige „die anarchische Anhäufung von Subjektivitäten […] zum Schaden der gemeinsam errungenen Werte, die allein geeignet sind, die Gesellschaft in Form zu halten. Die Individuen fühlen sich nicht mehr an andere, von denen sie umgeben sind, gebunden, weil sie mit ihnen nichts mehr gemein haben“ (de Benoist 2017, S. 188). So schafft der Liberalismus „[a]ls der typischste aller Repräsentanten der Ideologie vom individuellen Glück und des jüdisch-christlichen egalitären Universalismus […] nichts als Auflösung“ (de Benoist 2017, S. 190). Das Gegenmodell zur liberalen Dekadenz besteht nach Benoist, Carl Schmitt folgend, in einer holistischen Auffassung, in deren Zentrum das Prinzip des Volkes steht, und in der „[d]em Interesse des Einzelnen […] ‚an sich‘ kein Interesse [zu]kommt“ (de Benoist 2017, S. 187).

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Wie kann die Theologie der Freiheit befreiend werden?

  • Sarah Rosenhauer

摘要

„Der Hauptfeind ist der bürgerliche Liberalismus“, schreibt Alain de Benoist (2017, S. 186) in einem seiner metapolitischen Manifeste für eine rechte Kulturrevolution. Und weiter: „[D]as System, das wir […] für den Hauptfeind halten, [ist] dasjenige, […] dessen Vorhandensein und Beibehaltung die Völker in die tiefste Entartung reißen würden; dessen Begleiterscheinungen in unabwendbarer Weise die gesellschaftliche Auflösung und die Aushöhlung der kollektiven Identitäten hervorrufen würden; dessen Verbreitung am sichersten das Ende der Geschichte herbeiführen würde“ (de Benoist 2017, S. 186). Denn eine Gesellschaft auf dem normativen Prinzip individueller Freiheit aufzubauen, begünstige „die anarchische Anhäufung von Subjektivitäten […] zum Schaden der gemeinsam errungenen Werte, die allein geeignet sind, die Gesellschaft in Form zu halten. Die Individuen fühlen sich nicht mehr an andere, von denen sie umgeben sind, gebunden, weil sie mit ihnen nichts mehr gemein haben“ (de Benoist 2017, S. 188). So schafft der Liberalismus „[a]ls der typischste aller Repräsentanten der Ideologie vom individuellen Glück und des jüdisch-christlichen egalitären Universalismus […] nichts als Auflösung“ (de Benoist 2017, S. 190). Das Gegenmodell zur liberalen Dekadenz besteht nach Benoist, Carl Schmitt folgend, in einer holistischen Auffassung, in deren Zentrum das Prinzip des Volkes steht, und in der „[d]em Interesse des Einzelnen […] ‚an sich‘ kein Interesse [zu]kommt“ (de Benoist 2017, S. 187).