Bereits in der Antike wurde über junge Generationen und deren Verhalten und Wertehaltungen diskutiert. Ein Beispiel hierfür liefert Aristoteles (384–322 v. Chr.), der wie folgt zitiert wird: „Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen“. Wird sein Zitat mit den Zitaten der Gegenwart, insbesondere über die Gen Z verglichen, so wird deutlich, dass die jungen Generationen auch heute ähnliche Zuschreibungen erfahren. Diese werden auch von Menschen getätigt, die wie Aristoteles (einer) vorherigen Generation(en) entstammen. Um dieses Phänomen der gegenwärtigen Generationenzuschreibungen zu verstehen, ist es deshalb notwendig, sich mit dem Generationenbegriff auseinanderzusetzen.

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Theoretische Vorüberlegungen

  • Stephen Köppe,
  • Birgit Wiese

摘要

Bereits in der Antike wurde über junge Generationen und deren Verhalten und Wertehaltungen diskutiert. Ein Beispiel hierfür liefert Aristoteles (384–322 v. Chr.), der wie folgt zitiert wird: „Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen“. Wird sein Zitat mit den Zitaten der Gegenwart, insbesondere über die Gen Z verglichen, so wird deutlich, dass die jungen Generationen auch heute ähnliche Zuschreibungen erfahren. Diese werden auch von Menschen getätigt, die wie Aristoteles (einer) vorherigen Generation(en) entstammen. Um dieses Phänomen der gegenwärtigen Generationenzuschreibungen zu verstehen, ist es deshalb notwendig, sich mit dem Generationenbegriff auseinanderzusetzen.