Die Arbeit untersucht die Legitimationskrise der EU, die mit wachsender Kompetenzübertragung auf die europäische Ebene zugenommen hat und spätestens mit dem Brexit ein drängendes Problem wurde. Sie fragt deshalb, welche Maßstäbe für die demokratische Legitimation der EU eigentlich gelten, welche Ursachen ihrem Legitimationsdefizit zugrunde liegen und wie es behoben werden könnte. Dazu werden theoretische Ansätze und Modelle zu Legitimität, Staatlichkeit und Demokratie diskutiert, bestehende institutionelle und soziokulturelle Erklärungen kritisch geprüft und prozessuale Faktoren stärker in den Blick genommen. Ergänzend wurden empirische Daten durch eine mehrsprachige Online-Befragung erhoben.

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Einleitung

  • Philip Hackemann

摘要

Die Arbeit untersucht die Legitimationskrise der EU, die mit wachsender Kompetenzübertragung auf die europäische Ebene zugenommen hat und spätestens mit dem Brexit ein drängendes Problem wurde. Sie fragt deshalb, welche Maßstäbe für die demokratische Legitimation der EU eigentlich gelten, welche Ursachen ihrem Legitimationsdefizit zugrunde liegen und wie es behoben werden könnte. Dazu werden theoretische Ansätze und Modelle zu Legitimität, Staatlichkeit und Demokratie diskutiert, bestehende institutionelle und soziokulturelle Erklärungen kritisch geprüft und prozessuale Faktoren stärker in den Blick genommen. Ergänzend wurden empirische Daten durch eine mehrsprachige Online-Befragung erhoben.