Kapitel 8 entwirft ein Zukunftsbild der Bauwirtschaft im Jahr 2035 vor dem Hintergrund anhaltender Strukturprobleme wie Fachkräftemangel, ineffizienter Prozesse und wachsender Anforderungen an Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung. Ausgangspunkt ist die These, dass die Herausforderungen der Branche nicht allein durch punktuelle Optimierung, sondern nur durch ein neues, systemisches Verständnis von Produktivität, Zusammenarbeit und Wertschöpfung bewältigt werden können. Methodisch verbindet das Kapitel Visionselemente mit bereits erkennbaren technologischen, organisatorischen und kulturellen Entwicklungen und stützt sich dabei insbesondere auf die Civil Vision 2030, die gemeinsam von der HTWG Konstanz und der Technischen Universität München entwickelt wurde, als konzeptionellen Bezugsrahmen. Ziel ist es, realistische Entwicklungspfade für eine leistungsfähige, ökologische und menschlich sinnstiftende Bauwirtschaft aufzuzeigen und deutlich zu machen, wie sich diese Transformation schon heute durch Prozessinnovation, Digitalisierung mit Augenmaß, kooperative Wertschöpfung und einen erweiterten Verantwortungsbegriff gestalten lässt.

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Bauwirtschaft 2035 – Visionen verwirklichen, Wandel gestalten, Produktivität entfesseln

  • Michael Bühler,
  • Konrad Nübel,
  • Pia Hollenbach,
  • Lothar Köhler,
  • Thorsten Jelinek

摘要

Kapitel 8 entwirft ein Zukunftsbild der Bauwirtschaft im Jahr 2035 vor dem Hintergrund anhaltender Strukturprobleme wie Fachkräftemangel, ineffizienter Prozesse und wachsender Anforderungen an Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung. Ausgangspunkt ist die These, dass die Herausforderungen der Branche nicht allein durch punktuelle Optimierung, sondern nur durch ein neues, systemisches Verständnis von Produktivität, Zusammenarbeit und Wertschöpfung bewältigt werden können. Methodisch verbindet das Kapitel Visionselemente mit bereits erkennbaren technologischen, organisatorischen und kulturellen Entwicklungen und stützt sich dabei insbesondere auf die Civil Vision 2030, die gemeinsam von der HTWG Konstanz und der Technischen Universität München entwickelt wurde, als konzeptionellen Bezugsrahmen. Ziel ist es, realistische Entwicklungspfade für eine leistungsfähige, ökologische und menschlich sinnstiftende Bauwirtschaft aufzuzeigen und deutlich zu machen, wie sich diese Transformation schon heute durch Prozessinnovation, Digitalisierung mit Augenmaß, kooperative Wertschöpfung und einen erweiterten Verantwortungsbegriff gestalten lässt.