Mit dem Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) am 20. Dezember 2016 wurde ein zentrales Reformvorhaben zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe umgesetzt. Es markiert nicht nur eine strukturelle Neuausrichtung der Behindertenhilfe, sondern stellt auch ein wesentliches Instrument zur Realisierung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland dar. Die Konvention fordert eine umfassende gesellschaftliche Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen und steht für einen grundlegenden Paradigmenwechsel im Verständnis von Behinderung: weg von einem defizitorientierten hin zu einem ressourcenorientierten Ansatz.

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Zur Umsetzung des BTHG in der Region Südostniedersachsen

  • Ludger Kolhoff

摘要

Mit dem Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) am 20. Dezember 2016 wurde ein zentrales Reformvorhaben zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe umgesetzt. Es markiert nicht nur eine strukturelle Neuausrichtung der Behindertenhilfe, sondern stellt auch ein wesentliches Instrument zur Realisierung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland dar. Die Konvention fordert eine umfassende gesellschaftliche Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen und steht für einen grundlegenden Paradigmenwechsel im Verständnis von Behinderung: weg von einem defizitorientierten hin zu einem ressourcenorientierten Ansatz.