Soziale Hilfen setzen in der Regel an der Lebensführung ihrer Adressat*innen an. Dabei vermittelten sie normative Subjektvorgaben, welche wiederum in gesellschaftlich ausgetragene Problemdiskurse eingebettet sind. In unserem Beitrag schlagen wir vor, die wissenssoziologische Subjektivierungsforschung mit der sozialkonstruktivistischen Problemsoziologie zu verbinden und entwickeln ein Modell, das soziale Hilfen als ‚Organisationen der Problemarbeit‘ an gesellschaftliche Diskurse rückbindet und damit verbundene Folgen für die Subjektkonstitution der Adressat*innen analysiert.

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Zwischen Exklusion und Selbstermächtigung – Problemsoziologische Perspektiven auf Subjektivierungsprozesse im Kontext sozialer Hilfen

  • Mira Böing,
  • Erich Esau

摘要

Soziale Hilfen setzen in der Regel an der Lebensführung ihrer Adressat*innen an. Dabei vermittelten sie normative Subjektvorgaben, welche wiederum in gesellschaftlich ausgetragene Problemdiskurse eingebettet sind. In unserem Beitrag schlagen wir vor, die wissenssoziologische Subjektivierungsforschung mit der sozialkonstruktivistischen Problemsoziologie zu verbinden und entwickeln ein Modell, das soziale Hilfen als ‚Organisationen der Problemarbeit‘ an gesellschaftliche Diskurse rückbindet und damit verbundene Folgen für die Subjektkonstitution der Adressat*innen analysiert.