Der im ostasiatischen Raum allseits bekannter soziohistorische Aphorismus »Die Mutter von Menzius zog drei mal um«, womit sinngemäß die Relevanz des sozialen Umfeldes für Erziehung und Bildung und die Suche nach einem der literarischen, also der formellen Bildung angemessenen, erzieherischen wie sozialen Umfeldes für Kinder und Jugendliche, gemeint ist. Er weist darauf hin, welche Werte und Vorstellungen den Erziehungs- und Bildungsbegriff allgemein in ostasiatischen Gesellschaften mitkonstruieren. Der Aphorismus beschreibt im Kern gegenwärtige Phänomene wie »Erziehungsfieber« oder »PISA-Sieger«, die besonders in den letzten Jahren in öffentlichen Medien, in politischen Diskussionen und auch in wissenschaftlichen Debatten zunehmend diskutiert werden, wenn von Bildungserfolg oder von Bildungspanik resp. von Erziehungskatastrophe die Rede ist.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Einleitung

  • Munzo Kim

摘要

Der im ostasiatischen Raum allseits bekannter soziohistorische Aphorismus »Die Mutter von Menzius zog drei mal um«, womit sinngemäß die Relevanz des sozialen Umfeldes für Erziehung und Bildung und die Suche nach einem der literarischen, also der formellen Bildung angemessenen, erzieherischen wie sozialen Umfeldes für Kinder und Jugendliche, gemeint ist. Er weist darauf hin, welche Werte und Vorstellungen den Erziehungs- und Bildungsbegriff allgemein in ostasiatischen Gesellschaften mitkonstruieren. Der Aphorismus beschreibt im Kern gegenwärtige Phänomene wie »Erziehungsfieber« oder »PISA-Sieger«, die besonders in den letzten Jahren in öffentlichen Medien, in politischen Diskussionen und auch in wissenschaftlichen Debatten zunehmend diskutiert werden, wenn von Bildungserfolg oder von Bildungspanik resp. von Erziehungskatastrophe die Rede ist.