Arbeitskräfte aus den Generationen der Babyboomer und der Generation X verlassen zunehmend die Unternehmen, sodass junge Hochschulabsolventen als Arbeitnehmer relevant werden, um weiter am Markt bestehen zu können – eine Situation, die als globales Phänomen beschrieben werden kann. Unternehmerisch wichtig werden gegenwärtig dementsprechend die Angehörigen der Generation Z, nicht nur in den Ländern Europas, sondern auch in den USA. In diesem Kontext führt die demografische Situation, die mit dem vorhandenen Arbeitnehmermarkt und Fachkräftemangel einhergeht, dazu, dass sich die Vertreter der Generation Z die Unternehmen bzw. Organisationen, für die sie arbeiten möchten, vielfach „aussuchen“ können. Vor diesem Hintergrund ist es für Arbeitgeber bedeutsam, zum einen konkret die – im Vergleich zu Vorgängergenerationen – Mediennutzung der Nachwuchskräfte zur adäquaten Ansprache zu kennen, zum anderen auch mit den Werten sowie den Anforderungen an Unternehmen und berufliche Tätigkeiten der Generation Z vertraut zu sein, um diese Zielgruppe erfolgreich adressieren und im Resultat rekrutieren zu können. Die vorliegende Interviewstudie mit Career-Experten an Hochschulen und Universitäten in Europa (exemplarisch in Belgien, Deutschland, Großbritannien und der Schweiz) sowie in den USA beleuchtet die gegenwärtige Situation in den jeweiligen Ländern und gibt Impulse für zukünftige, erfolgreiche Rekrutierungsstrategien.

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Hochschulabsolventen der Generation Z in Europa und USA: Interviewstudie zu Anforderungen junger Arbeitnehmer an potenzielle Arbeitgeber

  • Christoph Kochhan,
  • Gudrun Bolduan

摘要

Arbeitskräfte aus den Generationen der Babyboomer und der Generation X verlassen zunehmend die Unternehmen, sodass junge Hochschulabsolventen als Arbeitnehmer relevant werden, um weiter am Markt bestehen zu können – eine Situation, die als globales Phänomen beschrieben werden kann. Unternehmerisch wichtig werden gegenwärtig dementsprechend die Angehörigen der Generation Z, nicht nur in den Ländern Europas, sondern auch in den USA. In diesem Kontext führt die demografische Situation, die mit dem vorhandenen Arbeitnehmermarkt und Fachkräftemangel einhergeht, dazu, dass sich die Vertreter der Generation Z die Unternehmen bzw. Organisationen, für die sie arbeiten möchten, vielfach „aussuchen“ können. Vor diesem Hintergrund ist es für Arbeitgeber bedeutsam, zum einen konkret die – im Vergleich zu Vorgängergenerationen – Mediennutzung der Nachwuchskräfte zur adäquaten Ansprache zu kennen, zum anderen auch mit den Werten sowie den Anforderungen an Unternehmen und berufliche Tätigkeiten der Generation Z vertraut zu sein, um diese Zielgruppe erfolgreich adressieren und im Resultat rekrutieren zu können. Die vorliegende Interviewstudie mit Career-Experten an Hochschulen und Universitäten in Europa (exemplarisch in Belgien, Deutschland, Großbritannien und der Schweiz) sowie in den USA beleuchtet die gegenwärtige Situation in den jeweiligen Ländern und gibt Impulse für zukünftige, erfolgreiche Rekrutierungsstrategien.