Marcel-Reich-Ranicki verlangte von der Sprache vor allem eines: Transparenz, Leichtigkeit und Klarheit – in der Zeitung, in der Wissenschaft wie in der Kunst. Dazu erzählt der einflussreiche Literaturkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in seiner Autobiographie eine hübsche Anekdote. In den frühen fünfziger Jahren war der Chef der Dresdner Philharmonie, Heinz Bongartz, Gastdirigent bei den Warschauer Philharmonikern. Reich-Ranicki bereitete sich auf ein Interview mit ihm vor und besuchte eine Probe für Schuberts C-Dur-Symphonie:

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„Um es gleich zu sagen …“

  • Gunter Reus

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Marcel-Reich-Ranicki verlangte von der Sprache vor allem eines: Transparenz, Leichtigkeit und Klarheit – in der Zeitung, in der Wissenschaft wie in der Kunst. Dazu erzählt der einflussreiche Literaturkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in seiner Autobiographie eine hübsche Anekdote. In den frühen fünfziger Jahren war der Chef der Dresdner Philharmonie, Heinz Bongartz, Gastdirigent bei den Warschauer Philharmonikern. Reich-Ranicki bereitete sich auf ein Interview mit ihm vor und besuchte eine Probe für Schuberts C-Dur-Symphonie: