In einer Zeit, in der Hochschulen vor der Herausforderung stehen, sich an rapide gesellschaftliche und technologische Veränderungen anzupassen, wird die Rolle des physischen Raumes als strategisches Element der Hochschulentwicklung und Innovation zunehmend relevant. Der Beitrag untersucht die These „Environment is the silent curriculum“ und beleuchtet, wie Raum nicht nur als physische Umgebung, sondern als aktiver Mitgestalter im Lernprozess und als strategisches Instrument der Hochschulentwicklung fungieren kann. Durch die Integration von raumsoziologischen Konzepten, wie dem relationalen Raumverständnis und der Affordance-Theorie, wird aufgezeigt, wie innovative Raumkonzepte zur Transformation von Hochschulen beitragen können. Anhand des Projekts „Digitale Lernlandschaft“ der Universität Hamburg wird verdeutlicht, wie partizipative Raumentwicklung zur Förderung zeitgemäßer Bildungskonzepte beitragen kann. Abschließend wird das „Liquid Campus Manifesto“ als Impuls vorgestellt, Hochschulräume als dynamische und adaptive Umgebungen zu begreifen, die kontinuierlich auf neue pädagogische und gesellschaftliche Herausforderungen reagieren.

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Environment is the silent curriculum – Raumentwicklung als strategisches Element von Hochschulentwicklung und Innovation

  • Christina Schwalbe

摘要

In einer Zeit, in der Hochschulen vor der Herausforderung stehen, sich an rapide gesellschaftliche und technologische Veränderungen anzupassen, wird die Rolle des physischen Raumes als strategisches Element der Hochschulentwicklung und Innovation zunehmend relevant. Der Beitrag untersucht die These „Environment is the silent curriculum“ und beleuchtet, wie Raum nicht nur als physische Umgebung, sondern als aktiver Mitgestalter im Lernprozess und als strategisches Instrument der Hochschulentwicklung fungieren kann. Durch die Integration von raumsoziologischen Konzepten, wie dem relationalen Raumverständnis und der Affordance-Theorie, wird aufgezeigt, wie innovative Raumkonzepte zur Transformation von Hochschulen beitragen können. Anhand des Projekts „Digitale Lernlandschaft“ der Universität Hamburg wird verdeutlicht, wie partizipative Raumentwicklung zur Förderung zeitgemäßer Bildungskonzepte beitragen kann. Abschließend wird das „Liquid Campus Manifesto“ als Impuls vorgestellt, Hochschulräume als dynamische und adaptive Umgebungen zu begreifen, die kontinuierlich auf neue pädagogische und gesellschaftliche Herausforderungen reagieren.