Für die Zuverlässigkeitsgestaltung gibt es keine, für alle Fälle gleiche schematisch festgelegte Vorgehensweise, da jedes Erzeugnis unterschiedliche Ziele hat. Was aber unabdingbar ist, sind Grundlagen, die für alle Herangehensweisen gleich ist. In diesem Kapitel werden diese Grundlagen näher besprochen, welche sich konkret auf die statistischen Maßzahlen, die Ereigniszeitanalyse sowie auf die Wahrscheinlichkeitstheorie begrenzen. Wichtige Zuverlässigkeitskenngrößen werden benötigt, um eine durch den Kunden geforderte Zuverlässigkeit quantitativ auszudrücken. Um den Aufwand der Nachweisbarkeit gering zu halten, müssen Vertrauensbereiche eingeführt werden. Mit Hilfe von Verteilungsfunktionen können geringe Ereignisse in eine Verhaltensweise überführt werden. Diese Verhaltensweisen sind in der Zuverlässigkeit Ausfallverhalten, die stets einem Fehlerkriterium folgen. Um diese Fehlermechanismen systematisch zu identifizieren und entsprechende ZV-Kennzahlen zuzuordnen wird näher in die Methoden der Systemzuverlässigkeit eingegangen. Abschließend werden ausgewählte Methoden zur Fehleridentifizierung und -prävention vorgestellt.

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Grundlagen und Methoden der Zuverlässigkeitstechnik

  • Stefan Kemmler,
  • Armin Gottschalk

摘要

Für die Zuverlässigkeitsgestaltung gibt es keine, für alle Fälle gleiche schematisch festgelegte Vorgehensweise, da jedes Erzeugnis unterschiedliche Ziele hat. Was aber unabdingbar ist, sind Grundlagen, die für alle Herangehensweisen gleich ist. In diesem Kapitel werden diese Grundlagen näher besprochen, welche sich konkret auf die statistischen Maßzahlen, die Ereigniszeitanalyse sowie auf die Wahrscheinlichkeitstheorie begrenzen. Wichtige Zuverlässigkeitskenngrößen werden benötigt, um eine durch den Kunden geforderte Zuverlässigkeit quantitativ auszudrücken. Um den Aufwand der Nachweisbarkeit gering zu halten, müssen Vertrauensbereiche eingeführt werden. Mit Hilfe von Verteilungsfunktionen können geringe Ereignisse in eine Verhaltensweise überführt werden. Diese Verhaltensweisen sind in der Zuverlässigkeit Ausfallverhalten, die stets einem Fehlerkriterium folgen. Um diese Fehlermechanismen systematisch zu identifizieren und entsprechende ZV-Kennzahlen zuzuordnen wird näher in die Methoden der Systemzuverlässigkeit eingegangen. Abschließend werden ausgewählte Methoden zur Fehleridentifizierung und -prävention vorgestellt.