Organisationen der Eingliederungshilfe sind dazu aufgefordert, die Mitbestimmungsmöglichkeiten von (jungen) Teilhabeleistungsnutzenden zu stärken, um Ausgrenzung und Diskriminierung entgegenzuwirken und ihre selbstbestimmte Lebensgestaltung zu fördern. Am Beispiel des Projektes „Teilhabe stärken – Wir sind zusammen mutig“ wird gezeigt, wie drei Organisationen der Eingliederungshilfe gemeinsam mit teilhabebeeinträchtigten Menschen als Expert*innen in eigener Sache organisationale Strukturen schaffen, um Mitbestimmung zu ermöglichen. Der Beitrag hebt dabei die unverzichtbare aktive Mitbestimmung von Nutzenden und die erforderliche Abgabe von Entscheidungsmacht seitens der Fachkräfte hervor, um eine partizipative und inklusive Organisationskultur zu entwickeln und Teilhabegerechtigkeit zu fördern.

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Teilhabe(un)gerechtigkeit in Organisationen der Eingliederungshilfe

  • Jana Senger

摘要

Organisationen der Eingliederungshilfe sind dazu aufgefordert, die Mitbestimmungsmöglichkeiten von (jungen) Teilhabeleistungsnutzenden zu stärken, um Ausgrenzung und Diskriminierung entgegenzuwirken und ihre selbstbestimmte Lebensgestaltung zu fördern. Am Beispiel des Projektes „Teilhabe stärken – Wir sind zusammen mutig“ wird gezeigt, wie drei Organisationen der Eingliederungshilfe gemeinsam mit teilhabebeeinträchtigten Menschen als Expert*innen in eigener Sache organisationale Strukturen schaffen, um Mitbestimmung zu ermöglichen. Der Beitrag hebt dabei die unverzichtbare aktive Mitbestimmung von Nutzenden und die erforderliche Abgabe von Entscheidungsmacht seitens der Fachkräfte hervor, um eine partizipative und inklusive Organisationskultur zu entwickeln und Teilhabegerechtigkeit zu fördern.