Die Beschreibung der Netzrückwirkungen erfolgt ausgehend von einer gesteuerten M2-Schaltung. Der Netzstrom eilt zur Netzspannung um den Phasenverschiebungswinkel φ1 nach. Das bedeutet, dass der Stromrichter über die Stromgrundschwingung eine induktive Blindleistung Q1 bezieht. Neben der Stromgrundschwingung enthält der Netzstrom abhängig von der Kurvenform zusätzliche Oberschwingungen. Zusammen mit der Netzspannung UN entsteht eine Oberschwingungsblindleistung, die als Verzerrungsleistung D bezeichnet wird. Der Phasenwinkel der Grundschwingung, und der Steuerwinkel sind hierbei identisch, weshalb die Grundschwingungsblindleistung Q1 auch als Steuerblindleistung bezeichnet wird. Dieser Zusammenhang gilt auch bei höherpulsigen Schaltungen. Die Netzspannung wird als rein sinusförmig angenommen.

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Netzrückwirkungen

  • Joachim Specovius

摘要

Die Beschreibung der Netzrückwirkungen erfolgt ausgehend von einer gesteuerten M2-Schaltung. Der Netzstrom eilt zur Netzspannung um den Phasenverschiebungswinkel φ1 nach. Das bedeutet, dass der Stromrichter über die Stromgrundschwingung eine induktive Blindleistung Q1 bezieht. Neben der Stromgrundschwingung enthält der Netzstrom abhängig von der Kurvenform zusätzliche Oberschwingungen. Zusammen mit der Netzspannung UN entsteht eine Oberschwingungsblindleistung, die als Verzerrungsleistung D bezeichnet wird. Der Phasenwinkel der Grundschwingung, und der Steuerwinkel sind hierbei identisch, weshalb die Grundschwingungsblindleistung Q1 auch als Steuerblindleistung bezeichnet wird. Dieser Zusammenhang gilt auch bei höherpulsigen Schaltungen. Die Netzspannung wird als rein sinusförmig angenommen.