Dieses Kapitel rekonstruiert zentrale Forschungsansätze zur Analyse von Menschenmengen, mit besonderem Fokus auf Konzepte, die nicht primär die Menschenmenge als Ausdruck politischer Interessen verstehen, sondern sozialpsychologische Dynamiken in den Mittelpunkt stellen. Ausgangspunkt ist die Auseinandersetzung mit den einflussreichen Arbeiten von Gustave Le Bon, Sigmund Freud und Elias Canetti. Daran anschließend wird die sogenannte deindividuation-Debatte näher betrachet sowie die Verbindungslinien zwischen Crowd-Forschung und sozialpsychologischer Gruppenforschung im Kontext der Social-Identity-Theorie nachgezeichnet.

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Die Masse und die Menschenmengen in der sozialpsychologischen Forschung

  • Krisztina Kónya

摘要

Dieses Kapitel rekonstruiert zentrale Forschungsansätze zur Analyse von Menschenmengen, mit besonderem Fokus auf Konzepte, die nicht primär die Menschenmenge als Ausdruck politischer Interessen verstehen, sondern sozialpsychologische Dynamiken in den Mittelpunkt stellen. Ausgangspunkt ist die Auseinandersetzung mit den einflussreichen Arbeiten von Gustave Le Bon, Sigmund Freud und Elias Canetti. Daran anschließend wird die sogenannte deindividuation-Debatte näher betrachet sowie die Verbindungslinien zwischen Crowd-Forschung und sozialpsychologischer Gruppenforschung im Kontext der Social-Identity-Theorie nachgezeichnet.