Nach kurzen persönlichen Vorbemerkungen der Autoren zum Bezug zu den Arbeiten von F. Vester führen diese (a) Grundlegendes zur den Systemwissenschaften im Allgemeinen, (b) zur Begrifflichkeit, sowie (c) zu Modellierungsansätzen aus. Der Beitrag demonstriert systemisches Denken zu Gesundheitsfragen durch Anwendungen u. a. im Bereich Umwelt und Gesundheit, der Gehirnforschung und zum Verhältnis soziologischer Systemtheorien. Eingangs wird auf die Vielfalt an praktizierten Systemansätzen hingewiesen, die aber in wesentlichen Grundkonzepten übereinstimmen, wie etwa einer „quasi-ontologischen“ Sicht auf die bearbeiteten Problembereiche. Und das ungeachtet von „Konjunkturen“, wo etwa das „Regelkreis-Paradigma“ durch Gleichgewichtsfragen und dem Blick auf Nichtlinearitäten teilweise abgelöst wurde. Dies wird dargelegt, und schließlich wird die Bedeutung einer „ganzheitlichen“ Sicht auf Gesundheitsfragen betont, was systemtheoretisch differenziert wird und in ein bio-psycho-sozialökologisches Krankheitsmodell mündet.

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Systemwissenschaften und Humanökologie – gestern, heute, morgen?

  • Felix Tretter,
  • Karl-Heinz Simon

摘要

Nach kurzen persönlichen Vorbemerkungen der Autoren zum Bezug zu den Arbeiten von F. Vester führen diese (a) Grundlegendes zur den Systemwissenschaften im Allgemeinen, (b) zur Begrifflichkeit, sowie (c) zu Modellierungsansätzen aus. Der Beitrag demonstriert systemisches Denken zu Gesundheitsfragen durch Anwendungen u. a. im Bereich Umwelt und Gesundheit, der Gehirnforschung und zum Verhältnis soziologischer Systemtheorien. Eingangs wird auf die Vielfalt an praktizierten Systemansätzen hingewiesen, die aber in wesentlichen Grundkonzepten übereinstimmen, wie etwa einer „quasi-ontologischen“ Sicht auf die bearbeiteten Problembereiche. Und das ungeachtet von „Konjunkturen“, wo etwa das „Regelkreis-Paradigma“ durch Gleichgewichtsfragen und dem Blick auf Nichtlinearitäten teilweise abgelöst wurde. Dies wird dargelegt, und schließlich wird die Bedeutung einer „ganzheitlichen“ Sicht auf Gesundheitsfragen betont, was systemtheoretisch differenziert wird und in ein bio-psycho-sozialökologisches Krankheitsmodell mündet.