Die Arbeit mit psychisch belasteten Klient*innen in der Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit kann mit Herausforderungen verbunden sein. Hemmungen, Misstrauen, Lebensumstände und auch störungsbedingte Verhaltensauffälligkeiten können dazu führen, dass Versuche durch Fachkräfte, einen Zugang zum*zur Klient*in aufzubauen, mühsam sind oder gar zum Kontaktabbruch führen können. In diesen Situationen kann die Konsultierung psychotherapeutischer Ansprechpersonen ratsam sein, ob durch konsiliarische Beratung oder durch die Unterbreitung eines direkten Gesprächsangebots zwischen Psychotherapeut*innen und Klient*innen. Doch auch in der Psychotherapie sind brüchige Beziehungsverläufe zwischen Fachkräften und Klient*innen keine Seltenheit. Die Gründe hierfür sind vielfältig und sind Gegenstand von Fachdebatten. Die Autor*innen setzen sich in ihrem Beitrag mit der Rolle von Psychotherapeut*innen in der Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit auseinander, beschreiben die Beziehungsgestaltung mit schwer erreichbaren Klient*innen und formulieren Empfehlungen für die psychotherapeutische Fallarbeit auf Basis von ersten Ergebnissen auf Grundlage von Interviews mit Expert*innen mit psychotherapeutischen und psychiatrischen Fachkräften und eigenen Berufserfahrungen.

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Schwer erreichbare Klient*innen in der Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit

  • Heiner Vogel,
  • Kerstin Sischka,
  • Maria Melzer

摘要

Die Arbeit mit psychisch belasteten Klient*innen in der Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit kann mit Herausforderungen verbunden sein. Hemmungen, Misstrauen, Lebensumstände und auch störungsbedingte Verhaltensauffälligkeiten können dazu führen, dass Versuche durch Fachkräfte, einen Zugang zum*zur Klient*in aufzubauen, mühsam sind oder gar zum Kontaktabbruch führen können. In diesen Situationen kann die Konsultierung psychotherapeutischer Ansprechpersonen ratsam sein, ob durch konsiliarische Beratung oder durch die Unterbreitung eines direkten Gesprächsangebots zwischen Psychotherapeut*innen und Klient*innen. Doch auch in der Psychotherapie sind brüchige Beziehungsverläufe zwischen Fachkräften und Klient*innen keine Seltenheit. Die Gründe hierfür sind vielfältig und sind Gegenstand von Fachdebatten. Die Autor*innen setzen sich in ihrem Beitrag mit der Rolle von Psychotherapeut*innen in der Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit auseinander, beschreiben die Beziehungsgestaltung mit schwer erreichbaren Klient*innen und formulieren Empfehlungen für die psychotherapeutische Fallarbeit auf Basis von ersten Ergebnissen auf Grundlage von Interviews mit Expert*innen mit psychotherapeutischen und psychiatrischen Fachkräften und eigenen Berufserfahrungen.