In diesem Kapitel wird die vorliegende Studie im bildungspolitischen sowie psychologischen und erziehungswissenschaftlichen Diskurs der Pädagogik der frühen Kindheit verortet. Psychologische Zugänge bilden eine Grundlage für die Bildungspläne der deutschen Bundesländer und somit für die frühe Bildung bzw. frühes Lernen in Kindertagesstätten. Über die Bildungspläne begründen und untermauern psychologische Zugänge wie kognitivistische, entwicklungspsychologische, konstruktivistische und ko-konstruktivistische Zugänge als normative Setzungen pädagogisches Handeln von Fachkräften. Dies gilt u. a. für die in den Bildungsplänen aufgeführten Bildungsbereiche. Pädagogische Fachkräfte sollen Kindern in verschiedenen Bildungsbereichen wie Mathematik oder Gesundheit, aber auch im Bereich Kunst/Ästhetik Bildungserfahrungen ermöglichen. Gerade im Bereich der künstlerisch-ästhetischen Bildung können Kinder besondere Erfahrungen sammeln. Daher schließt eine Darstellung ausgewählter Studien zum Forschungsstand zur ästhetischen bzw. kulturellen Bildung in der Frühen Kindheit an. Bislang liegen kaum wissenschaftliche Erkenntnisse zur Frage vor, wie Bildungserfahrungen von Kindern durch pädagogisches Handeln von Fachkräften in Bildungsangeboten in Kindertagesstätten ermöglicht werden können (vgl. Obermaier und Köhler 2018, S. 3). Diesem Forschungsdesiderat widmet sich die vorliegende Studie am Beispiel des Bildungsbereiches Kunst/Ästhetik.

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Zugänge zu Bildung und Erziehung in der frühen Kindheit

  • Martina Janßen

摘要

In diesem Kapitel wird die vorliegende Studie im bildungspolitischen sowie psychologischen und erziehungswissenschaftlichen Diskurs der Pädagogik der frühen Kindheit verortet. Psychologische Zugänge bilden eine Grundlage für die Bildungspläne der deutschen Bundesländer und somit für die frühe Bildung bzw. frühes Lernen in Kindertagesstätten. Über die Bildungspläne begründen und untermauern psychologische Zugänge wie kognitivistische, entwicklungspsychologische, konstruktivistische und ko-konstruktivistische Zugänge als normative Setzungen pädagogisches Handeln von Fachkräften. Dies gilt u. a. für die in den Bildungsplänen aufgeführten Bildungsbereiche. Pädagogische Fachkräfte sollen Kindern in verschiedenen Bildungsbereichen wie Mathematik oder Gesundheit, aber auch im Bereich Kunst/Ästhetik Bildungserfahrungen ermöglichen. Gerade im Bereich der künstlerisch-ästhetischen Bildung können Kinder besondere Erfahrungen sammeln. Daher schließt eine Darstellung ausgewählter Studien zum Forschungsstand zur ästhetischen bzw. kulturellen Bildung in der Frühen Kindheit an. Bislang liegen kaum wissenschaftliche Erkenntnisse zur Frage vor, wie Bildungserfahrungen von Kindern durch pädagogisches Handeln von Fachkräften in Bildungsangeboten in Kindertagesstätten ermöglicht werden können (vgl. Obermaier und Köhler 2018, S. 3). Diesem Forschungsdesiderat widmet sich die vorliegende Studie am Beispiel des Bildungsbereiches Kunst/Ästhetik.