Die Integration von Computerspielen in den Schulunterricht und die dafür notwendigen Voraussetzungen waren Thema der Podiumsdiskussion zum ScienceMashUp „Games und schulische Bildung“. Eine zentrale Frage war, ob innerhalb des Schulgeschehens ein Generationenproblem besteht, da ältere Lehrkräfte möglicherweise oft weniger vertraut mit digitalen Medien sind. Es wurde betont, dass die Zusammenarbeit zwischen erfahrenen und jüngeren Lehrkräften wichtig ist, um voneinander zu lernen und Synergien zu nutzen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der methodischen und didaktischen Integration von Spielen. Hier zeigt sich, dass Lehrkräfte gezielte Unterstützung und Fortbildungen benötigen, um Spiele sinnvoll in den Unterricht einbinden zu können. Dies kann jedoch nur gelingen, wenn der pädagogische Wert von Spielen klar kommuniziert wird und dadurch bestehende Vorurteile abgebaut werden können. Ressourcenknappheit steht jedoch der Integration von Spielen und damit der Berücksichtigung jugendlicher Lebenswelten entgegen. Hier benötigen Lehrkräfte ebenfalls Unterstützung durch Assistenzkräfte und geeignete Bildungsmedien, aber auch klare Verantwortlichkeiten sowie Verankerungen in den Lehrplänen. Vor allem eine länderübergreifende Zusammenarbeit in Mitteldeutschland kann den Austausch von Best Practices fördern und dazu beitragen, erfolgreiche Unterrichtskonzepte zu verbreiten.

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„Guter Unterricht ist nicht nur guter Unterricht mit Games“

  • Benjamin Bigl,
  • Sebastian Stoppe

摘要

Die Integration von Computerspielen in den Schulunterricht und die dafür notwendigen Voraussetzungen waren Thema der Podiumsdiskussion zum ScienceMashUp „Games und schulische Bildung“. Eine zentrale Frage war, ob innerhalb des Schulgeschehens ein Generationenproblem besteht, da ältere Lehrkräfte möglicherweise oft weniger vertraut mit digitalen Medien sind. Es wurde betont, dass die Zusammenarbeit zwischen erfahrenen und jüngeren Lehrkräften wichtig ist, um voneinander zu lernen und Synergien zu nutzen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der methodischen und didaktischen Integration von Spielen. Hier zeigt sich, dass Lehrkräfte gezielte Unterstützung und Fortbildungen benötigen, um Spiele sinnvoll in den Unterricht einbinden zu können. Dies kann jedoch nur gelingen, wenn der pädagogische Wert von Spielen klar kommuniziert wird und dadurch bestehende Vorurteile abgebaut werden können. Ressourcenknappheit steht jedoch der Integration von Spielen und damit der Berücksichtigung jugendlicher Lebenswelten entgegen. Hier benötigen Lehrkräfte ebenfalls Unterstützung durch Assistenzkräfte und geeignete Bildungsmedien, aber auch klare Verantwortlichkeiten sowie Verankerungen in den Lehrplänen. Vor allem eine länderübergreifende Zusammenarbeit in Mitteldeutschland kann den Austausch von Best Practices fördern und dazu beitragen, erfolgreiche Unterrichtskonzepte zu verbreiten.