In diesem Kapitel geht es um Software-Lösungen, die dabei helfen sollen, persönliche Gedanken zu erfassen, abzulegen, wiederzuverwenden und zu kommunizieren. Die Informationen sollen in jeder Situation und auch langfristig für die einzelne Person nutzbar bleiben. 1945 wurde für ein solches Medium von Vannevar Bush der Begriff Memex eingeführt. Er konzipierte ein System, welches es ermöglichen sollte, über Assoziationen zwischen den abgelegten Gedanken navigieren zu können, wodurch die wichtige Fähigkeit der Arbeit mit Assoziationen des menschlichen Denkens unterstützt werden soll. Personal Knowledge Base (PKB) Lösungen sollen das Denken ganzheitlicher unterstützen, da sie den persönlichen Bereich der Medienarbeit ganzheitlich und nachhaltig abdecken sollen. Es werden verschiedene Ausprägungen beschrieben, wie Note-Taking Tools, bei denen der Fokus auf der Vernetzung von Notizen liegt. Sie unterstützen hauptsächlich explorative und assoziative Medienarbeit. Eine andere Ausprägung sind Personal Knowledge Graphen (PKGs), bei denen der Fokus auf der Vernetzung von Fakten liegt, die für eine Person interessant sind. Dabei steht auch die Möglichkeit im Fokus, diese Fakten mit persönlichen Überlegungen anzureichern. PKGs legen vor allem Wert auf einen formal-deskriptive, Note-Taking Tools auf einen explorativen Blickwinkel. Durch eine Kombination beider Blickwinkel, steht eine nächste Generation von PKGs in den Startlöchern. Sie scheinen der vielversprechendste Ansatz für die Entwicklung eines reziprok-ambivalenten Mediums zu sein. Es ist die Schaffung einer niedrigen Schwelle zur Unterstützung explorativer Medienarbeit und einer hohen Decke für einen formal-deskriptiven Blickwinkel zur langfristigen Organisation persönlicher Gedanken im Verhältnis zu öffentlichen Informationen.

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Personal Knowledge Graph (PKG)

  • Tassilo Weller

摘要

In diesem Kapitel geht es um Software-Lösungen, die dabei helfen sollen, persönliche Gedanken zu erfassen, abzulegen, wiederzuverwenden und zu kommunizieren. Die Informationen sollen in jeder Situation und auch langfristig für die einzelne Person nutzbar bleiben. 1945 wurde für ein solches Medium von Vannevar Bush der Begriff Memex eingeführt. Er konzipierte ein System, welches es ermöglichen sollte, über Assoziationen zwischen den abgelegten Gedanken navigieren zu können, wodurch die wichtige Fähigkeit der Arbeit mit Assoziationen des menschlichen Denkens unterstützt werden soll. Personal Knowledge Base (PKB) Lösungen sollen das Denken ganzheitlicher unterstützen, da sie den persönlichen Bereich der Medienarbeit ganzheitlich und nachhaltig abdecken sollen. Es werden verschiedene Ausprägungen beschrieben, wie Note-Taking Tools, bei denen der Fokus auf der Vernetzung von Notizen liegt. Sie unterstützen hauptsächlich explorative und assoziative Medienarbeit. Eine andere Ausprägung sind Personal Knowledge Graphen (PKGs), bei denen der Fokus auf der Vernetzung von Fakten liegt, die für eine Person interessant sind. Dabei steht auch die Möglichkeit im Fokus, diese Fakten mit persönlichen Überlegungen anzureichern. PKGs legen vor allem Wert auf einen formal-deskriptive, Note-Taking Tools auf einen explorativen Blickwinkel. Durch eine Kombination beider Blickwinkel, steht eine nächste Generation von PKGs in den Startlöchern. Sie scheinen der vielversprechendste Ansatz für die Entwicklung eines reziprok-ambivalenten Mediums zu sein. Es ist die Schaffung einer niedrigen Schwelle zur Unterstützung explorativer Medienarbeit und einer hohen Decke für einen formal-deskriptiven Blickwinkel zur langfristigen Organisation persönlicher Gedanken im Verhältnis zu öffentlichen Informationen.