Im Kapitel geht es um Vorstellungen von verschiedenen Arten zu denken. Diese Vorstellungen wurden von unterschiedliche Autoren formuliert. Dabei wird immer wieder eine Unvereinbarkeit von unterschiedlichen Arten zu Denken propagiert bzw. es werden die trennenden Aspekte betont. Im Kapitel werden auch verschiedene wirkmächtige Menschenbilder präsentiert, die sich ausschließen, beispielsweise der rationale und der verspielte Mensch. Auch sie betonen die Unterschiede. Diese Versuche, das menschliche Dasein bzw. Denken in logisch konsistenten Modellen abzubilden, zeigen zwar die Diversität des menschlichen Daseins und Denkens, verhindert aber den Blick auf die menschliche Ganzheitlichkeit. Es scheint eine Fähigkeit des Denkens zu geben, die Widersprüchliches anreichernd miteinander verbinden kann, sodass etwas Neues, Nutzen- und Zielorientiertes im Kopf entsteht. Diese Fähigkeit erfordert es in der Konzeption, trennende Kategorisierungen des menschlichen Denkens bzw. Daseins zu erweitern, um eine verbindende Komponente.

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Der reziprok-ambivalente Aspekt des menschlichen Denkens

  • Tassilo Weller

摘要

Im Kapitel geht es um Vorstellungen von verschiedenen Arten zu denken. Diese Vorstellungen wurden von unterschiedliche Autoren formuliert. Dabei wird immer wieder eine Unvereinbarkeit von unterschiedlichen Arten zu Denken propagiert bzw. es werden die trennenden Aspekte betont. Im Kapitel werden auch verschiedene wirkmächtige Menschenbilder präsentiert, die sich ausschließen, beispielsweise der rationale und der verspielte Mensch. Auch sie betonen die Unterschiede. Diese Versuche, das menschliche Dasein bzw. Denken in logisch konsistenten Modellen abzubilden, zeigen zwar die Diversität des menschlichen Daseins und Denkens, verhindert aber den Blick auf die menschliche Ganzheitlichkeit. Es scheint eine Fähigkeit des Denkens zu geben, die Widersprüchliches anreichernd miteinander verbinden kann, sodass etwas Neues, Nutzen- und Zielorientiertes im Kopf entsteht. Diese Fähigkeit erfordert es in der Konzeption, trennende Kategorisierungen des menschlichen Denkens bzw. Daseins zu erweitern, um eine verbindende Komponente.