Grundlegung einer Gedenkanalytik
摘要
In diesem Abschnitt bahnt sich die Arbeit in einem Dreischritt den Weg zu einer kulturwissenschaftlich informierten und für Politik sensiblen Gedenkanalytik. Hierfür werden zunächst die ritual- und gedächtnistheoretischen Arbeiten von Jan und Aleida Assmann diskutiert. Michel Foucaults genealogisches Denken und seine Machtanalytik ermöglichen es, sie im Sinne der einleitend formulierten Erkenntnis- und Forschungsziele weiterzudenken. Nachdem jedoch auch Foucaults Überlegungen unliebsame Stolpersteine bergen, gelangt die Arbeit schließlich mithilfe von Ernst Cassirer und Roland Barthes zu einer spezifischen postkonstruktivistischen Perspektive für die Gedächtnisforschung.