Politik der Räume
摘要
Raum spielt für die Gestaltung der sozial-ökologischen Transformation der Gesellschaft eine zentrale Rolle. In ökologischer Hinsicht haben Räume maßgeblich Einfluss auf die Lebensqualität der Menschen. Für den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft sind Räume der Ort, an dem dafür die nachhaltige Kooperation hergestellt werden muss. Aktuell gelingt es jedoch weder Räume im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit noch für die gesellschaftliche Kommunikation zu gestalten. In einer fragmentierten Stadt stellen sich hierzu grundlegende Fragen an eine transformationsbezogene emanzipatorische Politik. In diesem Beitrag wird zunächst anhand des Beispiels der Ruhrgebietsstadt Gelsenkirchen aufgezeigt, wie eine neue Sozialgeographie zu einem dauerhaften Verlust von Soziabilität führt. Anhand von Lernmodellen und dem Konzept der „sorgenden Stadt“ sollen anschließend Optionen für die Soziale Arbeit diskutiert werden.